1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Senden
  6. >
  7. Viele Wege führen zum Datenhighway

  8. >

Glasfaser und Vectoring in Senden

Viele Wege führen zum Datenhighway

Senden/Bösensell

In Senden führen viele Wege ins Netz. Der Vectoring-Ausbau der Telekom soll im September abgeschlossen sein und die Inbetriebnahme erfolgen. Auch in Bösensell tummeln sich mehrere Anbieter.

Dietrich Harhues

Die Telekom hat weite Teile Sendens schon ausgebaut. Foto: di

Der Zugang zur Online-Welt ist für die allermeisten unverzichtbar. Bei der Frage, wie schnell und sicher die Daten fließen müssen und was dafür gezahlt werden soll, gehen die Vorlieben aber auseinander. Niklas Esser, Wirtschaftsförderer der Gemeinde Senden und einer der Motoren beim Glasfaser-Ausbau, hebt hervor, dass die Kunden in Senden viel Auswahl haben.

Denn neben dem Glasfaser-Netz wird das Vectoring mit bis zu 250 Mbit/s flächendeckend ausgebaut. Die Inbetriebnahme des beschleunigten Netzes im Ortsteil Senden werde voraussichtlich am 16. September erfolgen, kündigte Telekom-Sprecher André Hofmann auf WN-Anfrage an. Eingeschlossen ist das Gewerbegebiet Senden-Süd.

Bösensell wurde von dem Magenta-Konzern bereits 2016 ertüchtigt, was die Wohnsiedlungen betrifft – aber nicht das Gewerbegebiet Südfeld, bei dem – wie berichtet – nur die Deutsche Glasfaser Business-Verträge offeriert. Gleichwohl bieten dort andere Provider Anschlüsse ans Web an, wie ein Test der DSL-Verfügbarkeit auf Plattformen wie Check 24 zeigt. Zumindest danach wären Download-Werte von bis zu 100 Mbit/s und ein Upload von bis zu zehn Mbit/s zu erzielen – schon zu monatlichen Tarifen von um die 50 Euro.

Dass der Abstand zu den Business-Tarifen der Deutschen Glasfaser (ab 249 Euro für 250 Mbit/s) hoch ist, dessen ist sich auch Esser bewusst. Der kommunale Wirtschaftsförderer gibt aber zu bedenken, dass es sich um eine symmetrische Leistung im Up- und Download handelt und dass die Verträge mit Geschäftskunden umfangreiche Service-Pakete on top umfassen, die für den sicheren Betrieb eines Unternehmens von zentraler Bedeutung sein können.

Ähnliche Angebote bei der Telekom seien wohl deutlich teurer, so Esser. Eine Anfrage zu den Start-Konditionen bei Business-Verträgen beantwortete der Telekom-Sprecher gegenüber den WN jedenfalls nicht konkret: „Geschäftskundenanschlüsse sind immer individuell.“

Startseite