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Vertreterversammlung blickt auf Geschäftsjahr 2021

Volksbank verdoppelt ihren Überschuss

Senden

Die Volksbank verzeichnet ein erfolgreiches Geschäftsjahr. So lautete auf der Vertreterversammlung jetzt das Resümee von 2021. Bilanzsumme und Überschuss stiegen kräftig an.

Bekenntnis zu den drei Standorten: Die Volksbank-Vorstände Reinhard Böcker (l.) und Jörg Rottmann stellten die Bilanz des Geschäftsjahres 2021 vor. Foto: Volksbank

Die Volksbank Senden blickte auf ihrer Vertreterversammlung auf 2021 zurück – das als „positives Geschäftsjahr“ verbucht wird. Denn: Die Bilanzsumme stieg auf 338 Millionen Euro – ein Zuwachs um 36 Millionen Euro und somit zwölf Prozent. Was unterm Strich blieb, wurde gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt: Der Überschuss beträgt 747 000 Euro (2020: 307 000 Euro). Dies geht aus der Pressemitteilung des örtlichen Kreditinstitutes hervor.

Aus dem Bilanzgewinn wird eine Dividende von drei Prozent auf die Geschäftsguthaben gezahlt. Aus dem Ertrag fließen 550 000 Euro in die Rücklagen. Das Eigenkapital liegt bei 21,8 Millionen Euro und hat sich mit 6,4 Prozent im Verhältnis zur höheren Bilanzsumme kaum verändert.

Kreditgeschäft „weiterhin risikoarm“

Vorstand Reinhard Böcker, der vor den Delegierten ein Resümee des Jahres 2021 zog, hob eine „überdurchschnittliche Steigerung der Kundeneinlagen“ um gut zwölf Prozent und der Kundenkredite um knapp zehn Prozent hervor. Das Kreditgeschäft bezeichnete Böcker als „weiterhin risikoarm“. Im Ausblick aufs laufende Jahr sprach der Vorstand im Hofhotel Grothues von einer „erfreulichen Entwicklung“ insbesondere im Einlagengeschäft.

Die Zahl der Kunden beträgt laut Angaben der Bank rund 13 000, von denen 5470 zugleich Mitglieder der eingetragenen Genossenschaft sind (118 mehr als 2020).

Nach der Fusion 2019 fand coronabedingt die erste Präsenzveranstaltung mit den Vertretern aus Amelsbüren und Senden statt. Im Mittelpunkt der Versammlung, die vom Aufsichtsratsvorsitzenden Heinrich Schulze Icking geleitet wurde, habe die Ehrung des nach 37 Jahren altersbedingt ausgeschiedenen Aufsichtsrates Franz Wiesmann durch den Genossenschaftsverband gestanden.

Das beim Bankenzusammenschluss elfköpfige Kontrollgremium besteht nunmehr aus sechs Mitgliedern. Vier stammen aus Senden, jeweils einer aus Ottmarsbocholt und Amelsbüren. Da turnusgemäß die Wahl einer Vertreterin aus Ottmarsbocholt anstand, verzichteten die Amelsbürener darauf, einen zweiten Kandidaten ins Rennen zu schicken, teilt die Bank mit. Künftig, so hieß es auf Anfrage weiter, werde der Fusionspartner aber mit zwei Aufsichtsratsmitgliedern vertreten sein – womit der Proporz gewahrt werde. In das Gremium einstimmig wiedergewählt wurde Claudia Möller. Die Entlastung der Vorstände Reinhard Böcker und Jörg Rottmann und des Aufsichtsrats erfolgten ebenfalls ohne Gegenstimmen. Einstimmig wurde auch der Jahresabschluss genehmigt.

Den unterhaltsamen Teil des Abends gestaltete der ehemalige Bundesligaschiedsrichter Lutz Wagner. Er lieferte einen interessanten Vortrag zum Thema „Entscheidungen in Stresssituationen“.

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