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Feuerwehr beschert Kinder

„Weihnachtsmann“ auf schwebendem Sofa

Bösensell

Mit einem „Weihnachtsmann“ auf einem schwebenden Sofa haben Feuerwehrkameraden die Kinder des Löschzugs Bösensell coronakonform mit Süßigkeiten beschert.

Sigmar Syffus

Bescherten gemeinsam die Kinder der Bösenseller Feuerwehr-Kameraden mit guten (süßen) Gaben (v.l.): Udo Roters, „Weihnachtsmann“ Fabian Rothert und Peter Steinbusch. Foto: privat

„Auf die Feuerwehr kann man sich in allen Lebenslagen verlassen“: Dieses Signal haben die Kameraden des Löschzugs Bösensell am Sonntag gesetzt. Begleitet von dem mit guten Gaben beladenen Feuerwehr-Bulli bescherte der „Weihnachtsmann“ (alias Fabian Rothert) coronakonform 26 Mädchen und Jungen der Feuerwehr-Familien. Freilich nicht in einem von Rentieren gezogenen Schlitten. Stattdessen „schwebte“ der „Weihnachtsmann“ gut geschützt mit Feuerwehrhelm und Rauschebart auf einer Couch, die auf der Palettengabel eines Traktors aufgebockt war.

Bei der Couch handelte es sich um ein ganz besonders Sitzmöbel: „Auf dem Sofa sind Peter Steinbusch und seine Frau Hannah vor zehn Jahren bei ihrer Hochzeit mit einem Fendt Trecker abgeholt worden“, berichtet Feuerwehrmann Udo Roters, der die außergewöhnliche Bescherung mitbegleitet und mitorganisiert hat.

Coronabedingt konnten die Kameraden sich in diesem Jahr nicht zu ihrer traditionellen Weihnachtsfeier treffen. Aber wenn sie schon auf das Zusammensein verzichten mussten, sollten wenigstens ihre Kinder nicht zu kurz kommen. So entstand die Idee zur vorweihnachtlichen Aktion. Darum stieg Peter Steinbusch auf den Dachboden, reaktivierte das Sofa, um es von den Kameraden mit einem Lichterkranz schmücken zu lassen. Anschließend ging‘s durchs Dorf – begleitet von Weihnachtsmusik aus dem Megafon des Feuerwehr-Bullis. Vor den Türen legten die Kameraden schön verpackte Kartons mit Süßigkeiten ab, die von den Eltern und Kindern „kontaktfrei“ in Empfang genommen wurden. Freudig und dankbar wurde die Aktion angenommen: „Einige Mütter hatten Tränen in den Augen“, gibt Udo Roters einen bewegenden Eindruck wieder.

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