Besuch bei Innenausbauer „metrica“

Yacht-Besitzer landet per Helikopter auf Sportplatz

Bösensell

Zum Termin beim Yacht-Innenausbauer „metrica“ flog ein Kunde per Helikopter ein. Bösenseller Nachbarschaftshilfe machte es möglich, dass der Hubschrauber auf dem Sportplatz landen konnte.

Von Dietrich Harhues

Mit einem Sechssitzer-Helikopter landete ein „metrica“-Kunde auf dem Sportplatz in Bösensell. Foto: metrica GmhH

Helikopter-Landung erfordert ungewöhnliche Nachbarschaftshilfe:

Die Firma „metrica“ zählt sich selbst zu den „weltweit führenden Innenausstattern von Luxus- und Mega-Yachten“. Entsprechend diesem Anspruch und Geschäftsfeld gehört ein erlesener Kreis zu den Kunden des Unternehmens. Einer von ihnen stattete am Montag dem Betrieb einen Besuch ab, um sich dort persönlich „vom Leistungsstand seines Projektes zu überzeugen“, wie es in einer Mitteilung von „metrica“ heißt. Als Fortbewegungsmittel wählte der Kunde, bereits Besitzer einer über 80 Meter langen Yacht, einen Hubschrauber.

Durch tatkräftige Unterstützung der Gemeinde, des Reit- und Fahrvereins Bösensell sowie des Sportvereins konnte eine Landung auf dem Sportplatz ermöglicht werden, ohne die Pferde scheu zu machen, wie es hieß. Kai Dittmar, Geschäftsführer der „metrica GmbH“ bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten für den flexiblen und beherzten Einsatz auf „unkomplizierte und westfälische Art“, so der CEO.

Dieses Zeichen sei von dem Auftraggeber – zu dessen Identität das Unternehmen grundsätzlich keine Angaben macht – auch gewürdigt worden. „Durch den gemeinsamen Einsatz konnte bei dem Kunden ein guter Eindruck hinterlassen werden, was sich gerade in Corona-Zeiten mit weiteren potenziellen Projekten durchaus positiv auf die Auslastung der knapp 270 Mitarbeiter an vier Standorten weltweit auswirken kann“, unterstreicht der „metrica“-Geschäftsführer.

Privatjet häufiger als Helikopter

Für Bösensell war es ein Ereignis, das einige Schaulustige anzog, als der gecharterte Sechssitzer-Helikopter einschwebte und abhob.

Die Anreise im Hubschrauber sei eher ungewöhnlich, so Dittmar, „da viele unserer Endkunden den Flughafen FMO mit privaten Jets anfliegen“. Die Wahl sei in diesem Fall auf das Luft-Taxi gefallen, weil dies die Flexibilität erhöht und die Transferzeiten verkürzt. Der Kunde landete gegen 13.45 Uhr in Bösensell, der Helikopter flog dann zum FMO, wurde aufgetankt und auf Abruf mit Vorlauf von 15 Minuten wieder nach Bösensell geroutet. Dort stieg er um 17.20 Uhr wieder in die Luft. „Ziel unbekannt“, so Dittmar.

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