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Schon über 250 Startkarten für Wanderrouten „Senden macht nass“ ausgegeben

Zentrales Element Wasser zieht an

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„Senden macht nass“ – so lautet der Name von zwei Wanderrouten, die die „Haard Trapper“ Wanderfreunde und die Gemeinde 2021 eröffnet haben. Das Wasser als verbindendes Element – vom Startpunkt am Cabrio bis zum Kanal und zur Stever – hat bereits viele Wanderer angezogen.

Von Thomas Fromme

Da geht‘s zu den Wanderrouten „Senden macht nass“: Martina Venschott, Touristikerin der Gemeinde, Foto: Thomas Fromme

Radfahren rund um Senden – das gehört zu den touristischen Klassikern und zu den Top-Freizeitaktivitäten. Wandern im flachen Münsterland haben viele dagegen nicht als Erstes auf dem Schirm. Doch es kommt mehr und mehr in Mode – und es geht sehr gut. Einen Beweis dafür haben die „Haard-Trapper“ Wanderfreunde Datteln geliefert. Sie haben in Zusammenarbeit mit der Gemeinde zwei Wanderrouten ausgeschildert, die im vergangenen Sommer eröffnet wurden.

„Senden macht nass“ heißen die Routen. Ein Name, der auf den ersten Blick verwundert. „Als wir die wunderschönen Wege rund um Senden entdeckt haben, suchten wir eine originelle Bezeichnung“, berichtet Aribert Grytzan von den Haard-Trappern. „Senden macht nass“ bot sich deshalb an, weil die Rundwege am Cabrio starten und enden. Sie führen an der Stever, am Dortmund-Ems-Kanal und an der Alten Fahrt entlang, so dass das Wasser ein zentrales Element ist. Streckenpläne gibt es auf der Homepage der Gemeinde.

Wanderer aus halb Deutschland

Die fünf und zwölf Kilometer langen Strecken, die mit einem kleinen blauen Logo ausgeschildert sind, haben schon zahlreiche Wanderer angezogen. Die „Trapper“ aus der Haard, einem kleinen Höhenzug im Kreis Recklinghausen, können sogar genaue Zahlen nennen. Im „Cabrio“ sind Startkarten für drei Euro erhältlich. Diese können sich die Wanderer bei der Rückkehr abstempeln lassen. „Im ersten Halbjahr seit Ende Juni wurden 251 Startkarten ausgegeben“, sagt Grytzan. Er kann auch sagen, aus welchen Orten die Wanderer kamen: Aus dem Kreis Heilbronn über Dortmund bis Schüttorf reicht die deutlich längere Liste auf seinem Zettel.

Auch das Cabrio freut sich

Dass sich das Angebot bei den organisierten Wanderern herumspricht, ist kein Zufall. Denn in der Verbandszeitschrift und bei großen Wandertagen machen die Haard-Trapper auf ihre Routen – neben Senden in Datteln, Lüdinghausen und Olfen – aufmerksam.

„Natürlich wandern viele Gäste hier einfach so ohne Startkarten“, weiß Martina Venschott, Touristikerin der Gemeinde. Und Bürgermeister Sebastian Täger ergänzt: „Wandern ist ein weiterer Baustein in unseren Tourismus-Angebot.“

Auch das Cabrio freut sich über die Routen. „Manche Wanderer entspannen sich anschließend bei uns im Solebecken“, sagt Betriebsleiter Michael Siemann.

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