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Ein Jahr Corona: Dr. Ewald Hibbe blickt auf Anfang der Pandemie zurück

„Zu lange keine behördliche Hilfe“

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Die erste Covid-19-Infektion in der Gemeinde Senden wurde heute vor genau einem Jahr festgestellt. Dr. Ewald Hibbe blickt im WN-Interview auf die Anfangsphase der Pandemie zurück. Aktuell hofft der Mediziner, dass auch Hausärzte möglichst bald gegen Covid-19 impfen dürfen.

wn

Dr. Ewald Hibbe führte vor einem Jahr die ersten Corona-Test in der Gemeinde Senden durch. Foto: privat

Auf den Tag genau ein Jahr ist es heute (4. März) her, dass bei einer Person aus dem Kreis Coesfeld eine Covid-19-Infektion festgestellt wurde. Es handelt sich um einen Ottmarsbocholter, der sich seinerzeit wegen einer Fußoperation im Clemenshospital in Münster befand. Sofort wurde der damals 49-Jährige gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in häusliche Quarantäne geschickt. Parallel dazu wurde Dr. Ewald Hibbe, Hausarzt des Ottmarsbocholters, alarmiert. Innerhalb kürzester Zeit erfassten er und sein Team 45 Personen im familiären und beruflichen Umfeld sowie im Freundeskreis des Erstinfizierten. Am 5. März waren 14 Infektionen belegt. Im Interview mit WN-Redakteur Siegmar Syffus blickt Dr. Ewald Hibbe auf die Anfangsphase der Corona-Pandemie zurück.

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