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Unterbringung von Kriegsflüchtlingen

Kreis Steinfurt reaktiviert Krankenhaus

Kreis Steinfurt

Für die Flüchtlinge aus der Ukraine finden nicht alle Kommunen so schnell Platz wie nötig. Deswegen hat der Kreis Steinfurt unter anderem eine ehemalige Klinik so schnell in Schuss gebracht, dass dort ab diesem Montag Menschen unterkommen können.

Geflüchtete Ukrainer kommen im Kreis Steinfurt künftig unter anderem in einem ehemaligen Krankenhaus unter. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Flüchtlinge aus der Ukraine, für die die Kommunen im Kreis Steinfurt zurzeit keinen Platz finden, sollen von diesem Montag an im ehemaligen Bodelschwingh-Krankenhaus in Ibbenbüren und im Landrat-Belli-Haus in Hörstel-Ostenwalde eine vorläufige Bleibe finden. Das hat der Kreis Steinfurt am Sonntag berichtet. Die Behörde teilte am Sonntag mit, dass zwar die Kommunen für die Unterbringung der Geflüchteten zuständig seien, die Menschen aus der Ukraine aber so lange in den beiden als „Überlaufeinrichtungen“ bezeichneten Häusern bleiben könnten, bis die Kommunen Plätze für sie gefunden haben.

340 zusätzliche Plätze

Das ehemalige Bodelschwingh-Krankenhaus gehört der Mathis Stiftung Rheine. Dort ist Platz für 280 Menschen. Im Landrat-Belli-Haus, dem Bildungszentrum des DRK Kreisverbandes Tecklenburger Land, sind es rund 60. Helfer haben die Zimmer in dem Krankenhaus unter anderem Zimmer mit Betten ausgestattet, die Trinkwasserversorgung in Betrieb genommen, die Verpflegung geplant und den Brandschutz geprüft. Laut Kreis richteten sie auch Arbeitsplätze für das Personal vor Ort sowie Internetzugänge für die zukünftigen Bewohner ein. Auch im Landrat-Belli-Haus seien alle nötigen Maßnahmen getroffen.

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