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Gesprächsabend am 24. Mai / Anmeldungen erwünscht

Alt werden in Altenberge

Altenberge

Das Familienbündnis lädt am 24. Mai ein, um das Älter werden im Hügeldorf zu diskutieren.

Wird in das Thema einführen: Hedi Overhoff Foto: mas

„Jung und Alt an einem Tisch – Über das Älter werden!“, ist eine Veranstaltung in der kommenden Woche überschrieben. Alt werden in Altenberge, ein Thema für erwachsene Kinder und ihre Eltern, zu dem das Familienbündnis am 24. Mai (Dienstag) einlädt. Beginn ist um 19.30 Uhr im „Haus für Alle“, Boakenstiege 20.

65-plus

Auch Altenberge muss sich auf einen demografischen Wandel einstellen. Deshalb möchte das Familienbündnis darüber in kleinen Tischrunden diskutieren. Eine Einführung in das Thema gibt die Diplom-Gerontologin Hedi Overhoff, die schon das seniorenpolitische Konzept der Gemeinde Altenberge begleitet hat. Lebten in Altenberge im Jahr 2019 noch 1992 Menschen im Alter von 65-plus, so werden es im Jahr 2028 bereits 2606 Menschen sein.

„Ist Altenberge darauf vorbereitet?“, fragt das Familienbündnis. „Mit einer Pflegeeinrichtung, sechs Kurzzeitpflegeplätzen, 13 Tagespflegeplätzen und zwei Pflegediensten stoßen wir schon heute an Grenzen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Familienbündnisses.

Wohnformen

Der Caritasverband und das Edith-Stein-Haus planen bereits eine zusätzliche Pflegeeinrichtung. Wie sollte die aussehen? Auch Mehrgenerationenhäuser sollen an der Bahnhofstraße entstehen. Aber was genau ist damit gemein? Welche Wohnformen bieten diese Mehrgenerationenhäuser? Auch um diese Frage geht es am Dienstag.

Und wünschen sich die Menschen, die älter als 65 Jahre sind, solche Einrichtungen oder haben sie vielleicht auch andere Vorstellungen? Der größere Teil von ihnen ist nicht pflegebedürftig. Auch leben rund drei Viertel der Menschen mit Pflegebedarf zu Hause. Daraus ergibt sich ein höherer Bedarf in der Kurzzeitpflege, Tagespflege und ambulanten Wohngemeinschaften.

2606 Menschen

„Was können wir vor Ort tun, damit ältere Menschen mit und ohne Einschränkungen weiter am gesellschaftlichen Leben teilhaben können?“, fragt das Familienbündnis.

Vielleicht birgt das Älter werden in Altenberge auch eine Chancen, zum Beispiel für das ehrenamtliche Engagement. All diese Fragen will das Familienbündnis in der nächsten Gesprächsrunde „Miteinander Reden – Jung und Alt – Alle an einen Tisch –, die von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert wird, besprechen. Die Ergebnisse dieser Gespräche werden an die kommunalen Entscheidungsträger weitergegeben und mit ihnen besprochen.

Anmeldungen werden per E-Mail erwünscht an familienbuero@familienbuendnis-altenberge.de.

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