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Kreisheimatbund: Jahrestreffen der Kiepenkerle und Trachtenträger

Besonderes Flair am Heimathaus

Altenberge

Großer Bahnhof am Heimathaus: Rund 75 Kieperkerle, Trachtenträger und Brauchtumsdarsteller kamen zum Jahrestreffen in Altenberge zusammen.

Auch Landrat Dr. Martin Sommer (2.v.r) und Bürgermeister Karl Reinke (r.) nahmen an dem Treffen des Kreisheimatbundes teil. Kreisheimatpflegerin Reinhild Finke (vorne 2.v.r.) wurde in ihrem Amt wiedergewählt. Foto: Heimatverein

Ein Hauch von Nostalgie durchzog das Fachwerkensemble rund um das Heimathues „Kittken“ mit Speicher, Backhaus und Stening’s Scheune im Ortskern. Der Kreisheimatbund Steinfurt, vertreten durch Kreisheimatpflegerin Reinhild Finke und Fachbereichsleiter Reinhold Kortebrock, hatten zum traditionellen Jahrestreffen 2021 der Kiepenkerle, Trachtenträger und Brauchtumsdarsteller nach Altenberge eingeladen. Aus dem gesamten Kreis Steinfurt waren rund 75 Darstellerinnen und Darsteller in ihren nostalgischen Gewändern erschienen und erfüllten den historischen Ortskern mit ganz besonderem Flair.

Landrat

Zu Beginn gab es Beifall und Glückwünsche für Kreisheimatpflegerin Reinhild Finke, die frisch für drei weitere Jahre in ihrem Amt wiedergewählt wurde. Sie freute sich in ihrer Begrüßungsrede gemeinsam mit Reinhold Kortebrock über das zahlreiche Erscheinen nach der langen Corona-Pause und dankte für das Vertrauen in die Arbeit des Kreisheimatbundes.

Gastgeber des Treffens war der Heimatverein Altenberge, dessen Vorsitzender Franz Müllenbeck mit seinem Team in den vergangenen Jahren ein wahres historisches Kleinod mit wiedererrichteten alten Bauwerken geschaffen hat. Das hob Landrat Dr. Martin Sommer als Altenberger Bürger, in Anwesenheit der Landtagsabgeordneten Christina Schulze-Föcking und Bürgermeister Karl Reinke, besonders hervor. Als neu gewählter Landrat seien ihm Heimatpflege und Brauchtum besonders wichtig. Auf Sommers Initiative hin wurde jetzt auch beim Kreis Steinfurt das neu geschaffene Dezernat 41 unter der Bezeichnung „Amt für Kultur, Tourismus und Heimatpflege“ eingerichtet, unter der Leitung von Kirsten Weßling. „Nachdem beim Bund und Land bereits entsprechende Ministerien bestehen, hatte das für mich höchste Priorität“, betonte er unter dem Beifall der Anwesenden.

Kreisheimatpflegerin

Werner Witte, zweiter Vorsitzender vom Heimatverein Altenberge, stellte die Historie und die Umsetzung vieler Baumaßnahmen vor, vom Kittchen, dem Backhaus, dem Speicher, Stenings Scheune, der Remise, dem Bauerngarten bis hin zum Holzschuhmuseum, das sich im Bau befindet.

Nach Kaffee und Kuchen, serviert von den Altenberger Heimatfreunden, stand ein Austausch unter den Gruppen mit Vorträgen, Anekdoten und Dönkes im Mittelpunkt des Miteinanders. Musikalisch umrahmt mit Akkordeon, Gitarre und Gesang wurde die Veranstaltung vom bestens aufgelegten Kiepenkerlchor aus Nordwalde und Altenberge.

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