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DRK freut sich über 60 000. Blutspender

Blumen für Jonas Erfmann

Altenberge

Jonas Erfmann war sichtlich überrascht, als er von Sabrina Voges, der Blutspendebeauftragten des DRK-Ortsvereins Altenberge, unter anderem mit einem großen Blumenstrauß in der ehemaligen Ludgeri-Hauptschule begrüßt wurde. Doch das aus gutem Grund: Der 28-jährige Erfmann ist der 60 000. Blutspender des Altenberger DRK. Er wurde während des Blutspendetermins am Dienstagabend besonders gewürdigt.

Matthias Lehmkuhl

Sabrina Voges (r.), Blutspendebeauftragte des DRK-Ortsvereins Altenberge, gratulierte Jonas Erfmann. Der 28 Jahre alte Spender aus Altenberge war am Dienstagabend der 60 000. Blutspender seit Ende der 1950er Jahre. Jonas Erfmann spendete in der ehemaligen Hauptschule einen halben Liter Blut. Foto:

Seit Ende der 1950er Jahre feiert der DRK-Ortsverein Altenberge etwa alle zehn bis zwölf Jahre ein ganz besonderes Ereignis. Am Dienstagabend war es wieder soweit. Der 60 000. Blutspender wurde gezählt.

Feuerwehr

Sabrina Voges, Blutspendebeauftragte des DRK Altenberge, strich sorgfältig die gebuchten Termine ab und trug diejenigen in die Liste ein, die ohne Termin ihr Blut in der ehemaligen Hauptschule spenden wollten. Um kurz vor 18.30 Uhr wurde es dann spannend. „Der oder die Nächste ist es“, kündigte Sabrina Voges an. Als Jonas Erfmann sich am Eingang anmeldete, stand die Blutspendebeauftragte plötzlich auf. Sie teilte dem 28-Jährigen mit, dass er der Jubilar sei, überreichte ihm die Glückwünsche des DRK-Ortsvereins und übergab dem Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Altenberge einen Blumenstrauß und ein Set aus einem Kugelschreiber und einem USB-Stick. „Ich bin total überrascht“, freute sich der junge Mann, der sich am Dienstagabend bereits zum zehnten Mal zu einer Blutspende bereiterklärte.

Der Altenberger kam nicht allein, sondern brachte seinen Feuerwehrkameraden und 60 001. Blutspender Fabian König mit. „Das ist schon ein bisschen schade, aber sauer bin ich nicht“, reagierte der 21-Jährige darauf, dass er nicht der Jubilar geworden war.

168 Blutspender

Vor zwölf Jahren wurde der 50 000. Blutspender gezählt. „Früher hatten wir immer 400 Spender je Termin. Die Abstände werden immer größer zwischen den Zehntausendern“, sagte Sabrina Voges. „Wir freuen uns schon darauf, wenn wir wieder Blutspenden unter Nicht-Corona-Bedingungen durchführen können.“

Am Dienstag sind 168 Spenderinnen und Spender erschienen. Darunter waren zehn Erstspender. Aufgrund der guten Resonanz bei den vergangenen Terminen hatte das DRK mit etwas mehr Spendern gerechnet.

Der nächste Blutspende-Termin des Altenberger DRK ist für den 10. August (Dienstag) geplant.

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