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Neuer Standort für Kita-Provisorium gefunden

Container neben der Tennishalle

Altenberge

Neben der Tennishalle am Sportpark Großer Berg soll in Kürze ein Container aufgestellt werden, in dem ab dem neuen Kindergartenjahr eine Gruppe untergebracht werden kann.

Von Martin Schildwächter

Auf dieser Fläche am Sportpark Großer Berg soll eine Container-Einheit mit 16 Modulen aufgestellt werden, um dort eine Kindergarten-Gruppe unterzubringen. Foto: mas

Es war nicht einfach, einen Standort zu finden, auf dem vorübergehend eine Kita-Gruppe für 25 Mädchen und Jungen ab August betreut werden kann: Ursprünglich sollten Container-Module im Krüselblick auf der Freifläche an den drei großen Eichen aufgestellt werden. Doch daraus wird nichts. Kurzerhand hat die Gemeinde nun einen neuen Standort gefunden, der bei allen Beteiligten – der Gemeinde, dem Kreisjugendamt und dem Träger (katholische Kirchengemeinde) – auf Zustimmung stößt: Auf dem gemeindeeigenen Grundstück zwischen der Tennishalle und dem Parkplatz des Sportparkes Großer Berg wird ein großer Container aufgestellt, der aus 16 einzelnen Modulen besteht. Dies kündigte Thomas Mücke, Fachbereichsleiter Tief-/Hochbau und Gebäudemanagement, in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planen und Nachhaltigkeit an.

Bewährter Standort

Die Fläche, auf dem der Container ab dem 20. Juni aufgestellt werden soll, ist etwa 32 mal 13 Meter groß. Betreut wird dort eine Kita-Gruppe unter Federführung der Verbundeinrichtung der drei katholischen Kitas St. Nikolaus, St. Martin und St. Lamberti. Mit dieser Lösung soll der Platzbedarf ab dem Kitajahr 2022/2023 gedeckt werden.

Träger

Rückblick: Zunächst war geplant, den Container auf dem Gelände der Kita St. Lamberti (Ludger-Lammers-Platz) zu platzieren. Diese Idee erwies sich allerdings bei näherer Betrachtung als nicht praktikabel. Anschließend rückte der Standort im Krüselblick in den Blick – und fand zunächst auch Zustimmung. „Dafür hätte es dort allerdings keine Baugenehmigung gegeben“, so Thomas Mücke. Die Eichen ragten zu dicht an die Container, so der Kritikpunkt von Seiten des Kreises. Und: Da für den Container der Boden etwa 50 Zentimeter abgetragen werden müsste, könnte der Wurzelbereich der Bäume beschädig werden, erläuterte Mücke. Deshalb sei im Vorfeld ein Baumgutachten erforderlich gewesen. Doch diesen Aufwand wollte die Gemeinde nicht betreiben und suchte nach einem Ersatz-Grundstück und fand es am Parkplatz Großer Berg. „Das ist eine gute Lösung“, sagte Thomas Mücke. Der Standort habe sich bereits 2013 bewährt, als eine Gruppe der Kita Qutlaw vorübergehend die Räumlichkeiten der zur Tennishalle gehörenden Gaststätte nutzte.

Dritter Anlauf

Die Gemeinde hat die Container-Module zunächst für die Dauer von zwei Jahren angemietet. In diesem Zeitraum, so der derzeitige Stand, soll die neue Kita der katholischen Kirchengemeinde am Bahnhofshügel errichtet werden.

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