Schmitz Cargobull startet Trailer-Produktion in Großbritannien

Der Brexit ist kein Hindernis

Altenberge

Die Schmitz Cargobull AG eröffnet einen neuen Produktionsstandort in Manchester.

Von Matthias Lehmkuhlund

Der sogenannte „Sattelcurtainsider“ von Schmitz Cargobull ist speziell für den englischen Markt konzipiert. Foto:

Der Brexit hält Schmitz Cargobull nicht vor Investitionen in Großbritannien ab. Der Hersteller von Sattelaufliegern aus Altenberge eröffnet einen neuen Produktionsstandort in Manchester. Das teilt das Unternehmen in seiner Presseinformation mit.

„Großbritannien ist ein wichtiger Transport- und Logistikstandort und damit auch ein wichtiger Markt für Auflieger und Kofferfahrzeuge für Schmitz Cargobull. Mit dem neuen Werk in Manchester rücken wir näher an unsere Kunden und stellen sicher, dass wir ihre Bedürfnisse mit den zuverlässigsten Fahrgestellen und einem bewährten Aufbau vor Ort erfüllen können“, erläutert Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitzender bei Schmitz Cargobull in der Mitteilung.

7500 Quadratmeter

Die Produktion in der 7500 Quadratmeter großen Anlage in Wythenshawe, Greater Manchester, mit einer Kapazität von 50 Einheiten pro Woche, soll im Sommer dieses Jahres starten. Vor Ort werden unter anderem sogenannte Freepost-Curtainsider und Sattelkofferauflieger produziert werden.

Am Standort wird auch ein 1000 Quadratmeter großes Ersatzteillager für die lokale Versorgung eingerichtet.

Bis Ende des Jahres wird dies der Hauptstandort für alle Mitarbeiter von Schmitz Cargobull im Vereinigten Königreich (UK) sein, kündigt das Altenberger Unternehmen in seiner Pressemitteilung weiter an.

Der neue Betrieb reiht sich in das Produktionsnetzwerk von Schmitz Cargobull ein, das neben den deutschen Standorten in Vreden, Altenberge, Gotha und Toddin auch die Werke in Litauen, Russland, Spanien, der Türkei und in Australien umfasst.

Ersatzteillager

Schmitz Cargobull wolle die Transportunternehmen in Großbritannien und Irland mit seinem Angebot an innovativen Transportlösungen bestmöglich unterstützen. Dazu gehören Fahrzeuge mit marktspezifischen Merkmalen, kürzeste Lieferzeiten, eine umfangreiche Ersatzteilversorgung rund um die Uhr sowie das bewährte Dienstleistungsangebot von der Finanzierung über Telematik bis hin zum Gebrauchtfahrzeugverkauf, so Boris Billich, Vorstand Vertrieb bei Schmitz Cargobull.

Schmitz Cargobull produziert derzeit nach eigenen Angaben rund 46 000 Trailer pro Jahr. Der Kundendienst stützt sich dabei auf ein autorisiertes Netzwerk von 1700 Werkstätten in Großbritannien, Irland und in Europa.

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