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Landtagsabgeordnete Simone Wendland besucht Jüke Systemtechnik

Die Medizintechnik boomt

Altenberge

Ein mittelständisches Unternehmen, Jüke Systemtechnik, mit 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin besuchte Simone Wendland, CDU-Landtagsabgeordnete.

Tauschten sich (v.l.) mit Simone Wendland (MdL) aus: Benedikt Schulze Hülshorst (CDU-Fraktionsvorsitzender), Heinrich Jürgens (Geschäftsführer), Kai Völker (Mitglied des Vorstandes der CDU Altenberge), Ulli Krass (Vertreter der Seniorenunion Altenberge) und Geschäftsführer Foto: CDU

Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Rohstoffen und Vorprodukten werden für das verarbeitende Gewerbe ein immer größeres Problem. „Bislang haben wir immer noch eine Lösung gefunden, aber es wird immer schwieriger“, erklärte Heinrich Jürgens, Geschäftsführer von Jüke Systemtechnik in Altenberge bei einem Besuch der CDU-Landtagsabgeordneten Simone Wendland. Daher habe das Unternehmen eigens eine Task Force eingerichtet, die sich mit alternativen technischen Lösungen, anderen Lieferanten oder Verfahren befasse.

Labortechnik

Jüke produziert im Auftrag von Markenherstellern Geräte und Systeme aus dem Bereich der Medizintechnik, der Analyse- und Labortechnik und der Optischen Technologie. „Seit unserer Gründung vor 32 Jahren wachsen wir kontinuierlich“, sagte Geschäftsführer Martin Hovestadt. Der Markt für Medizintechnik wachse insgesamt, das Gesundheitsbewusstsein sei gerade in den Corona-Jahren gestiegen und Jüke stehe für Zuverlässigkeit und hohe Qualität. „Wir sind zur richtigen Zeit im richtigen Markt“, so Hovestadt. Mittlerweile habe das Unternehmen 112 Mitarbeiter. „So langsam wird es bei uns eng“, sagte Jürgens. Da mehr als 80 Prozent der Mitarbeiter in der Produktion und in der Entwicklung arbeiteten, ließe sich durch Heimarbeitsplätze wenig Spielraum schaffen, so dass man schon bei Nachbarfirmen Flächen angemietet habe und eine Erweiterung in Form des dritten Bauabschnitts noch in diesem Jahr umsetzen werde.

Wendland, die unter anderem vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Benedikt Schulze Hülshorst begleitet wurde, bezeichnete Jüke als Musterbeispiel eines „westfälischen mittelständischen Familienbetriebs“. Das Unternehmen sei einerseits in seiner westfälischen Heimat fest verwurzelt, andererseits aber international erfolgreich.

Globalisierung

„Mit der Corona-Pandemie und nun noch verschärft durch den Krieg in der Ukraine und seine Folgen haben wir die Schattenseiten der Globalisierung kennengelernt“, sagte Wendland. Eine große politische Aufgabe der nächsten Jahre sei es, Abhängigkeiten bei Energieträgern, Rohstoffen und wichtigen Produkten zu reduzieren. „Dabei müssen wir aber ganze Lieferketten im Blick haben“, so die CDU-Landtagsabgeordnete.

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