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Minikirche findet coronabedingt online statt

Digitale Geschichten zur Weihnacht

Altenberge

Wegen der Corona-Pandemie mussten sich die Organisatoren der Minikirche eine Alternative überlegen. Mit dem Onlinedienst Padlet, auch bekannt als Wallwisher, fanden sie eine Möglichkeit digital gemeinsam Geschichten zu hören, zu singen, zu beten und zu basteln.

Matthias Lehmkuhl

Altenberge Minikirche vor Corona in der Kaplanei aufgrund der Umbaumaßnahmen im Karl-Leisner-Haus Foto: Veranstalter

Seit vielen Jahren veranstaltet die Kirchengemeinde St. Johannes Baptist mit Unterstützung von Ehrenamtlichen eine „Minikirche“ für Kinder. „So sechs bis acht Mal im Jahr“, sagt Laura-Sophia Haarlammert vom Team der Minikirche. Doch wegen der Corona-Pandemie mussten sich die Organisatoren eine Alternative überlegen und fanden sie mit dem Onlinedienst Padlet, auch bekannt als Wallwisher.

Padlet stellt ein kostenloses Werkzeug zum Erstellen digitaler Pinnwände zur Verfügung. Es dient im Wesentlichen dazu, auf Notizzetteln einen Text aufzuschreiben, Medien hinzuzufügen oder einen Link zu posten. Das Besondere an Padlet ist, dass alle Beiträge auf der Pinnwand frei verschoben werden können und damit Themen bereits zu visualisieren sind.

Seit dem ersten Advent ermöglicht das Team „endlich wieder Minikirche zu feiern“. Im Internet können Kinder mit Mama, Papa, Oma, Opa, Bruder oder Schwester die digitale Variante zugreifen. Der Onlinedienst habe sich bereits während des ersten Lockdowns in den Altenberger Grundschulen bewährt, weiß Laura-Sophia Haarlammert. Viel zu lange habe man sich nicht mehr gesehen, um gemeinsam Geschichten zu hören, zu singen, zu beten und zu basteln. „Die besondere Situation, die wir gerade gemeinsam meistern, macht es aber auch in der anstehenden Advents- und Weihnachtszeit nicht möglich, unsere gemütliche Minikirche wie gewohnt zu feiern. Aber wir haben uns etwas einfallen lassen, damit wir alle gemeinsam die Besonderheiten der Advents- und Weihnachtszeit feiern und genießen können“, schreiben Ursula Bruns und Laura-Sophia Haarlammert vom Organisationsteam in ihrer Ankündigung.

Mit einem Smartphone kann ein QR-Code eingescannt werden, „der euch auch direkt auf die entsprechende Seite führt. Hier findet ihr an jedem Adventssonntag eine Geschichte und jede Menge weitere Überraschungen, die euch die Zeit des Wartens auf das Christkind verkürzen und verschönern können“, schreibt die Minikirchen-Mannschaft.

„Wir werden aber nicht nur zu den Adventssonntagen etwas einstellen, sondern auch für Heiligabend eine Art Anleitung für eine besinnliche und gemütliche ‚Hausmesse‘ für die Kleinsten zu Hause planen“, erklärt Laura-Sophia Haarlammert und ergänzt: „Somit schaffen wir an Heiligabend eine Alternative zu einem Kirchgang. Viele wollen nämlich aufgrund der Pandemie nicht unbedingt in die Kirche gehen, um das Risiko einer Infektion so gering wie möglich zu halten.“

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