Übung der Jugendfeuerwehren aus Altenberge, Nordwalde und Laer

„Dolly“ geborgen und gerettet

Altenberge/Nordwa...

Der Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehren aus Altenberge, Nordwalde und Laer zeigt im Hügeldorf sein Können.

Dieter Klein

Mehrere Aufgaben hatten die Nachwuchs-Feuerwehrleute zu bewältigen. Dazu gehörte auch eine Übung auf dem Gelände der Firma Wecon. Foto: Dieter Klein

Nicht nur die Bürger Altenberges, auch die der Gemeinden Nordwalde und Laer dürfen stolz auf ihre Jungen und Mädchen sein. Zumindest auf diejenigen Jugendlichen, deren Bereitschaft zu ehrenamtlichem Einsatz schon während der Schulzeit deutlich wird: In den Jugendabteilungen der örtlichen Freiwilligen Feuerwehren. Denn wie eine Großübung der Jugendwehren dieser drei Kommunen am Samstag gezeigt hat, sind sie auf dem besten Weg, in absehbarer Zeit als vollintegrierte Feuerwehrleute, wenn gefordert, effektive Hilfe zu leisten.

Altenberges Jugendfeuerwehr-Beauftragter und Betreuer, Markus Engelke, hatte dazu ein zweitägiges umfangreiches und anspruchsvolles Programm erarbeitet. Unterstützt von seinen Altenberger Feuerwehrkameraden Thomas Bokum, Marcel Prümer und Antonius Wiesker, wie auch von den Laerern Katja Hüwe, Patrick Belting und den Nordwaldern André Laukötter und Dirk Schürhoff, musste der Nachwuchs trotz tropischer Temperaturen dabei in mehreren Einsatz-Varianten beweisen, wie weit das leidenschaftliche „Wollen“ mit der Realität übereinstimmt.

Im Mittelpunkt dieser Übungen, bei denen eine Kanalrettung, ein Flächen- und ein Mülltonnenbrand sowie ein „unerwarteter“ Nachteinsatz den jungen Freiwilligen alles abverlangten, stand eine Großübung auf dem Gelände der Firma Wecon.

Großübung

Dabei wurden die Jugendlichen (15 aus Altenberge, elf aus Nordwalde und sieben aus Laer) hart gefordert. Dazu gehörte die Suche und Rettung nach einem „verunglückten“ Mitarbeiter, (einem Dummy), der in völlig verqualmter Werkstatt nur unter Atemschutz entdeckt werden konnte. Im zweiten Fall ging es um einen Arbeiter, (wiederum ein Dummy), der von einem tonnenschweren Gabelstapler überfahrenen worden war.

Des Weiteren wurden die jungen Leute mit einem Feuer in der riesigen Fertigungshalle von Wecon konfrontiert, zu dessen Bekämpfung Wasser über eine mehrere Hundert Meter lange Schlauchleitung aus einem Löschteich herangepumpt werden musste. Ein ebenso kompliziertes technisches Manöver, wie ein schweißtreibender Einsatz.

Löschteich

Altenberges Feuerwehr-Vize Frank Klose, sowie etliche Kameraden, auch der anderen beteiligten Wehren, zeigten sich sichtlich zufrieden mit den jetzt schon erkennbaren hohen Leistungsgrad des Nachwuchses. Aber auch über die perfekt eingespielte Unterstützung durch erfahrene Wehrleute.

So hieß es schon bald: „Dolly“ geborgen und gerettet. Ein Junge kommentierte mit breitem Grinsen: „Bei uns heißen alle Dummys Dolly! Und die sind schon was gewöhnt.“

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