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151 Deutsche Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold übergeben

Drittbestes Ergebnis seit 2009

Altenberge

Die Strahlkraft des deutschen “Fitnessordens” wirkt trotz Pandemie bundesweit in weite Teile der Bevölkerung. Auch in Altenberge haben sich sehr viele sportbegeisterte Menschen trotz der vielen Einschränkungen am Deutschen Sportabzeichen beteiligt. So erzielte der TuS Altenberge als Ausrichter in 2020 das drittbeste Teilnahmeergebnis seit zwölf Jahren.

Von Rainer Nix

Die Absolventinnen und Absolventen des Sportabzeichens freuten sich bei der Urkundenübergabe in der Soccerhalle. Foto: Rainer Nix

Das erste Coronajahr 2020 war reich an bösen Überraschungen und Entbehrungen. Trotz der widrigen Umstände erwarben im vergangenen Jahr 151 erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen in Altenberge das Deutsche Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold.

Soccerhalle

Der TuS 09 ehrte sie am Freitag in der Soccerhalle und überreichte die Urkunden. Hinzugerechnet werden müssen die Mädchen und Jungen der Grundschulen, die in der Zahl nicht enthalten sind und ihre Urkunden bereits bekommen haben.

Teilnehmer

Mit 78 Jahren war Paul Hagelschur der älteste Teilnehmer. Er holte bereits zum zehnten Mal das Abzeichen in Gold. Matilda Ewers, mit sechs Jahren jüngste Teilnehmerin, erhielt ebenfalls das Abzeichen in Gold.

„Wir danken der Integrativen Fußballmannschaft Altenberge (IFMA) ganz besonders dafür, dass wir heute die Soccerhalle nutzen dürfen“, betonte die Sportabzeichenbeauftragte des TuS Altenberge, Gabriele Sternberg und ergänzte: „Wir verzeichnen trotz Pandemie das drittbeste Ergebnis seit unserem Jubiläumsjahr 2009.“

Der Vorsitzende des TuS Altenberge 09, Dr. Thomas Keßler, Bürgermeister Karl Reinke und Gabriele Sternberg übergaben unter anderem 14 Familien-Sportabzeichen, fünf Mal Dreikampf-Abzeichen im Bereich Leichtathletik und 13 Mal das Norwegische Sportabzeichen.

Norwegisches Sportabzeichen

Das Norwegische Sportabzeichen ist vergleichbar mit dem Deutschen Sportabzeichen, das eine Auszeichnung für gute und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit ist.

Allerdings ist für den norwegischen „Fitness-Orden“ ein Nachweis der allgemeinen Schwimmfähigkeit nicht erforderlich. „Es ist toll, solch ein Ziel zu haben und die sportlichen Hürden zu schaffen“, sagte Reinke. „Man kann von sich selbst sagen: ‚Ich bin gut drauf‘.“

Er wies darüber hinaus auf die neue Laufbahn/Kunststoffbahn im Außenbereich hin, die bald eröffnet wird und mit der sich die Möglichkeiten beim TuS erweitern.

„Ich hoffe, dass wir in 2022 das Sportabzeichen wieder unter normalen Bedingungen durchführen können“, hob Dr. Thomas Keßler hervor.

Inklusion

Ulrich Mönkediek, Trainer bei der IFMA, ergriff abschließend das Wort und bedankte sich bei Gabriele Sternberg. Sie hatte auf einen sportlichen Wettbewerb der Sparkasse aufmerksam gemacht und bei der Anmeldung Hilfestellung geleistet. Die integrative Fußballmannschaft gewann dabei in der Kategorie „Inklusion“ ein Preisgeld von 1000 Euro.

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