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Weitere Variante des geplanten Sportparks „Großer Berg“ im Sportausschuss vorgestellt

Dritter Entwurf findet Zustimmung

Altenberge

Die Mitglieder des Sportausschusses stimmten einer dritten Entwurfsvariante für den geplanten Sportpark „Großer Berg“ zu. Vor allem deswegen, weil die beiden involvierten Sportvereine TuS Altenberge 09 und TC Altenberge 1951 diesen Kompromissvorschlag des Osnabrücker Planungsbüros Pätzhold + Snowadsky favorisieren.

Von Matthias Lehmkuhl

Die dritte Planungsvariante für den geplanten Sportpark „Großer Berg“ fand nicht nur Zustimmung bei den Sportvereinen, sondern auch im Sportausschuss. Foto: Planungsbüro Pätzold + Snowadsky

Bisher wurden zwei Planungsvarianten der Konzeptstudie zur Entwicklung des Sportparks „Großer Berg“ der Politik vorgestellt. Weil der TuS Altenberge 09 und der TC Altenberge 1951 dazu ihre Bedenken äußerten, wurden weitere Gespräche geführt, um eine einvernehmliche Planung zu entwerfen. Jonas Heidbreder vom Osnabrücker Planungsbüro Pätzhold + Snowadsky stellte in der Sitzung des Sportausschusses eine dritte Planungsvariante vor, mit der beide Vereine leben können.

Parkplätze

Für die dritte Variante wurden aufgrund der zur Verfügung stehenden relativ kleinen Fläche für eine Zufahrt die Parkplätze reduziert. „Beide Tennisanlagen bleiben aber erhalten. Auch ein Kunstrasenplatz als Großspielfeld mit einer Länge von 90 Metern ist möglich“, erläuterte Jonas Heidbreder. Auf beiden Seiten sei Platz für jeweils fünf Tennisplätze und einen zusätzlichen Spielplatz. Am Kopf des Kunstrasenplatz – also auf dem Sportparkt zentral angeordnet – soll das zweigeschossige Vereinsheim mit einer Tribünenstufenanlage gebaut werden. Im Erdgeschoss des als Sportfunktionsgebäude konzipierten Baus befinden ein Mehrzweckraum, Umkleiden, Besuchertoiletten, Lager- und Technikräume.

Im Obergeschoss sind das eigentliche Vereinsheim, Teeküche, Lager, weitere Toiletten für Besucher vorgesehen und beidseitige Dachterrassen vorgesehen, von denen aus man den gesamten Sportpark im Blick hat.

Pachtvertrag

„Beide Vereine haben diesem Konzeptentwurf zugestimmt. Der TC ist damit einverstanden, auf zwei Tennisplätze zu verzichten“, sagte Bürgermeister Karl Reinke und ergänzte, dass nun ein Pachtvertrag über 15 Jahre formuliert werden soll. „Es gibt allerdings noch keine Kostenschätzung“, betonte Landschaftsarchitekt Jonas Heidbreder.

Bürgermeister Reinke warf die Möglichkeit von Fördermitteln und einen dementsprechenden Antrag in den Raum. Weil beide Vereine signalisiert haben, mit der dritten Planungsvariante einverstanden zu sein und Heidbreder den Mitgliedern des Sportausschusses versicherte, dass der Lärm für die benachbarten Wohnquartiere kein Problem darstelle, votierten die Politikerinnen und Politiker einstimmig für diesen Entwurf und den Pachtvertrag über eine Dauer von 15 Jahren.

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