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Arbeitsgruppe „Ortsgeschichte und Genealogie“: Werner Witte tritt kürzer

Duo Plettendorf übernimmt

Altenberge

Veränderung an der Spitze der Heimatvereins-Gruppe „Ortsgeschichte und Genealogie“. Teamleiter Werner Witte übergibt seinen Posten an Felizitas und Rainer Plettendorf. Von der 15-köpfigen Gruppe wurden in den vergangenen Jahren unter anderem die Sammlungen Stening und Zurholt gesichtet, erfasst und eingelagert. Daneben gibt es große Foto- und Dia-Sammlungen, die noch dokumentiert werden müssen.

Von Martin Schildwächter

Von Beginn an übernahm Werner Witte (l.) die Funktion des Leiters der Gruppe „Ortsgeschichte und Genealogie“. Diesen Posten gab er nun an Felizitas und Rainer Plettendorf ab, die nun die Teamleitung Foto: mas

Werner Witte hat in „seinem Archiv“ gekramt. Und mit seiner ganzen Routine als Teamleiter der Heimatvereins-Gruppe „Ortsgeschichte und Genealogie“ ist er auf einen WN-Bericht von Adolf Risse aus dem Jahr 1965 gestoßen und war davon ganz begeistert. Darin werden die Aufgaben der Heimatfreunde unter anderem so beschrieben: „Der Heimatverein Altenberge ist mitgliedermäßig gut besetzt; erfreulich, denn aufgabenmäßig hat er ein weites Feld vor sich. Er betreibt seit einiger Zeit die Sammlung und Sichtung von Papieren und Bildgut. Sie sollen um ihrer selbst willen als wertvolle Orts- und Kulturzeugnisse aufgehoben werden.“

Kulturzeugnisse

Diese Aufgaben seien unverändert auch heute Kernpunkte der Arbeit des Altenberger Heimatvereins, betont Werner Witte. Er ist nicht alleine gekommen und blickt zusammen mit Felizitas Plettendorf auf Stenings Scheune – und damit auf eine ganz wesentliche Veränderung in den jüngsten Zeiten: Im Juni 2018 wurde der Wiederaufbau eröffnet – und seitdem verfügt die Ortsgruppe „Ortsgeschichte und Genealogie“ im Obergeschoss über „hervorragende Arbeitsbedingungen“, alte Dokumente zu sichten und zu archivieren, sagt Plettendorf.

Zweiter Vorsitzender

Werner Witte, der 78-jährige zweite Vorsitzende des Heimatvereins, möchte jedoch nun ein wenig von der vordersten Stelle zurücktreten und hat die Teamleitung der Gruppe „Ortsgeschichte und Genealogie“ in jüngere Hände abgegeben. Diese Aufgabe übernimmt das Ehepaar Felizitas Plettendorf (62 Jahre) und ihr Mann Rainer, die beide schon viele Jahre in alten Dokumenten stöbern, Familiengeschichten erforschen und dokumentieren. „Ich wollte einfach alles über meine Familie wissen“, blickt Felizitas Plettendorf auf die Anfänge ihrer Begeisterung ihres Interesse an der Heimatforschung. Sie hat sich zudem mit alten Flurbezeichnungen beschäftigt und auch dokumentiert.

Fotos

Inzwischen wurden von der 15-köpfigen Gruppe die Sammlungen Stening und Zurholt gesichtet, erfasst und eingelagert. Daneben gibt es große Foto- und Dia-Sammlungen verschiedener Altenberger, deren Erfassung noch längst nicht vollendet ist.

Außerdem haben einige Altenberger Bürgerinnen Bürger, Unternehmer, Kaufleute und Landwirte ihre historischen Hof-, Haus- und Gewerbeakten im Archiv des Heimatvereins eingelagert, berichten Felizitas Plettendorf und Werner Witte. Diese Dokumente dürfen von Interessierten zu Forschungszwecken genutzt werden. Weitere historische Familien-Unterlagen wurden dem Heimatverein zur Digitalisierung zur Verfügung gestellt, „damit auch hierdurch das ,historische Gedächtnis´ unseres Ortes erweitert werden kann“, so die beiden Heimatfreunde.

Zudem appellieren sie, falls Altenberger noch alte Unterlagen ihrer Familien (auch Vorfahren) auf dem Dachboden oder im Keller entdecken, diese dem Heimatverein zum Verbleib oder leihweise zur Digitalisierung zu überlassen.

Expertise

Des Weiteren steht der der Altenberger Heimatverein mit Expertise zur Seite. Werner Witte: „Sie können nicht lesen, was auf dem Dokument, in dem Brief oder der Postkarte steht?“, Kein Problem, die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Ortsgeschichte und Genealogie“ helfen weiter, sagt Felizitas Plettendorf.

Wer Interesse hat, in der Arbeitsgruppe des Heimatvereins mitzumachen, ist willkommen. Zur Kontaktaufnahme einfach eine E-Mail an info@heimatverein-altenberge.de. schicken.

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