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Stadtradeln 2022: Gewinne verlost und übergeben

E-Bike-Sharing ist in Vorbereitung

Altenberge

Die Gewinner des Stadtradeln-Wettbewerbs in Altenberge wurden ausgelost und ihre Gewinne nun übergeben. Allerdings zeigt sich Bürgermeister Karl Reinke leicht enttäuscht, dass weniger geradelt wurde als im vergangenen Jahr. Um das zu ändern, soll es unter anderem bald ein E-Bike-Sharing-System geben.

-lem-

Clara Hersping, Ute Wakenhut (v.l.) und Henrike Hamer (r.) gehören zu den Gewinnerinnen der Verlosung im Rahmen des Stadtradelns 2022. Jana ten Bosch (3.v.l.) von der Gemeinde und Bürgermeister Karl Reinke gratulierten und übergaben die Preise. Auf dem Foto fehlen urlaubsbedingt die Gewinner Rainer Everhard, Finn Tschersich und Stephan Rex. Foto: Matthias Lehmkuhl

Vom 26. Mai bis 15. Juni nahm die Gemeinde Altenberge am Stadtradeln teil. In diesem Zusammenhang wurden wieder unter allen aktiven Radlerinnen und Radlern tolle Gewinne verlost, die vom ortsansässigen Radhersteller Velo de Ville, der Gemeinde Altenberge und vom Klima-Bündnis als Stadtradeln-Veranstalter zur Verfügung gestellt wurden.

Am Donnerstag übergaben Bürgermeister Karl Reinke und seine für das Stadtradeln zuständige Mitarbeiterin Jana ten Bosch die Preise. „Wir hätten uns ein paar Kilometer mehr gewünscht. Vielleicht haben ja einige Leute vergessen, ihre Kilometer einzutragen“, blickte Bürgermeister Karl Reinke auf das Gesamtergebnis zurück, das rund 7000 Kilometer unter dem Resultat des Vorjahres blieb, obwohl 100 Radlerinnen und Radler mehr daran teilgenommen hatten (wir berichteten).

Auto öfter mal stehen lassen

Trotzdem freuten sich drei Gewinnerinnen und drei Gewinner, dass die Glücksfee sie gezogen hatte. „Ich wohne im Außenbereich. Unsere Eltern haben kein große Lust meine Schwester und mich immer irgendwohin hinzukutschieren. Deshalb sind wir gezwungen uns mit dem Rad zu bewegen“, erklärte Clara Hersping, weshalb sie so viel mit dem Rad unterwegs war.

„Mein Mann hat mich überredet, am Stadtradeln teilzunehmen. Was ich mitgenommen habe ist, dass ich jetzt öfter das Rad nehme und aktiv darüber nachdenke, das Auto zu Hause zu lassen und beispielsweise mit dem Rad einkaufen oder zur Arbeit fahre“, sagte Ute Wakenhut.

Lastenrad statt Auto

Henrike Hamer hat während der drei Wochen gänzlich auf das Auto verzichtet und hat sich auch mal mehrere Tage das E-Lastenrad der Gemeinde ausgeliehen. „Damit habe ich meine beiden Kinder zur Kita gebracht und wieder abgeholt. Das ist eine gute Alternative zum Auto“, meinte Henrike Hamer, die während der Aktion einmal mit dem Zug gefahren ist. Die zweifache Mutter hat auch einen Blog auf dem Stadtradeln-Portal eingerichtet: „Dort habe ich auch verkehrstechnische Missstände veröffentlicht. Es wäre schön, wenn sich die Verantwortlichen das mal anschauen würden.“

Bürgermeister Karl Reinke informierte die Preisträgerinnen darüber, dass die Gemeinde künftig ein E-Bike-Sharing in Kooperation mit dem ortsansässigen Hersteller AT-Zweirad anbieten wird. „Mit Hilfe einer App kann man noch in der Regionalbahn ein E-Bike buchen und dann auf dieses Fahrrad umsteigen“, erläuterte Reinke das Prozedere.

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