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Auf dem Gelände des Heimatvereins soll eine Weihnachts-Pyramide aufgestellt werden

Ein Schmuckstück am Kittken

Altenberge

Der Heimatverein Altenberge hat für die kommende Weihnachtszeit etwas ganz Besonderes vor: Im Innenhof des Heimatvereins-Geländes an der Königstraße/Ecke Friedhofstraße soll eine große Weihnachts-Pyramide aufgestellt werden.

Von Martin Schildwächter

Der Heimatverein will eine Weihnachts-Pyramide – vergleichbar mit der Pyramide, die am Aegidiimarkt in Münster zu sehen ist – im Innenhof seines Ensembles an der Königstraße/Ecke Friedhofstraße aufstellen. Foto: ohw

Im Sommer bereits an Weihnachten denken – damit haben Franz Müllenbeck, Vorsitzender des Heimatvereins, und sein Stellvertreter Werner Witte kein Problem. Schließlich hofft der Heimatverein, in der Adventszeit wieder für besondere Momente zu sorgen. Das Ergebnis der Überlegungen von Franz Müllenbeck und Werner Witte: Im Innenhof des Heimatvereins-Geländes soll eine etwa fünf Meter hohe Weihnachts-Pyramide aufgestellt werden – vergleichbar mit der Pyramide, die in der Vorweihnachtszeit am Aegidiimarkt in Münster zu sehen ist.

Krippenlandschaft

Das Stahlgestell stellt Christoph Schleuter her, die Holzpyramide Norbert Fieke. Die Pyramide wird zudem mit Glas verschlossen. Nicht ohne Grund: Schließlich werden dort Teile der umfangreichen Krippenlandschaft zu sehen sein, die der Altenberger Alfons Schnell vor einigen Jahren geschaffen und dem Heimatverein geschenkt hat, freut sich Franz Müllenbeck. Über 1000 Stunden hatte Schnell in den Bau der Krippe investiert und bereits im Jahr 2007 fertiggestellt. Um sie richtig zu präsentierten, wird eine etwa 30 Quadratmeter große Fläche benötigt.

Bänke

Vor der Pyramide werden Bänke aufgestellt, sodass die Besucherinnen und Besucher bei einem Glas Glühwein oder Kakao das Kunstwerk bestaunen können. Da nicht alle Teile der Krippe in der Pyramide Platz finden, „sollen die restlichen Krippen-Figuren im Speicher des Heimatvereins ausgestellt werden“, kündigen Müllenbeck und Witte an.

Kunsthandwerkermarkt

Eröffnet werden soll das Schmuckstück am Ende des Nikolaus-Marktes. Dieser findet am ersten Advents-Wochenende (27./28. November) statt. Eine Woche später, auch darauf weist das Vorstandsduo schon einmal hin, findet zum zweiten Mal der Kunsthandwerkermarkt des Heimatvereins statt.

Doch zurück zur Weihnachts-Pyramide, die mit Kosten in Höhe von 20 000 Euro „und viel Eigenleistung“, so Franz Müllenbeck, verbunden ist.

Um das Projekt finanzieren zu können, hat der Kreis Steinfurt aus dem sogenannten Leader-Programm 16 000 Euro zugesichert. Weitere 3000 Euro steuert die Kreissparkasse bei. Die restlichen 1000 Euro muss der Heimatverein selbst beitragen.

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