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Wiederaufbau der Altenberger BUND-Gruppe geplant

Engagieren für den Naturschutz

Altenberge

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) plant die Reaktivierung der Ortsgruppe in Altenberge. In jüngster Zeit war es ruhig geworden um die Gruppe, die sich vor 30 Jahren im Hügeldorf gegründet hat. Damals waren das Waldsterben und die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl Grund für die Gründung.

Lars Hülsmann (l.) ist damit beschäftigt, die BUND-Ortsgruppe Altenberge wieder mit Leben zu füllen, da zahlreiche ältere Mitglieder kürzer treten möchten. Der Wiederaufbau der Gruppe soll im Herbst starten.

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) plant den Wiederaufbau beziehungsweise die Reaktivierung der Ortsgruppe in Altenberge.

„Das Waldsterben und das Atomunglück von Tschernobyl waren in den 1980er Jahren der Grund für Erhard und Rose Heilmann und einige Freunde, eine Ortsgruppe des BUND in Altenberge zu gründen“, heißt es in einer Pressemitteilung von Lars Hülsmann, ein sogenannter BUND-Botschafter ist. Erste Aktionen zum Thema „Müllvermeidung“ zeigten die Umweltzerstörung der heutigen Zeit auf und sorgten damals für Aufsehen.

Waldsterben

Nach 30 Jahren Natur- und Umweltschutzarbeit können die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des BUND Altenberge altersbedingt ihre Arbeit nicht mehr fortsetzen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Durch umweltrelevante Informationsveranstaltungen, Aktionen im praktischen Naturschutz und ihren Einsatz in der kommunalen Umweltpolitik konnte die Ortsgruppe den Umwelt- und Naturschutz lange mitgestalten. Nun soll das Zepter an eine neue und jüngere Gruppe übergeben werden.

Der Landesverband des BUND Nordrhein-Westfalen plant mithilfe der verbandseigenen Mitgliedergewinnung die Reaktivierung der Ortsgruppe. Lars Hülsmann, BUND-Botschafter, wird Einwohnerinnen und Einwohner von Altenberge über den Verband und die Arbeit des BUND informieren und sie einladen, Teil des BUND Altenberge zu werden.

Tschernobyl

Nach der Haustürwerbung soll im Herbst der Wiederaufbau, zunächst in Form eines Kennenlerntreffens von alten und neu dazugewonnenen Mitgliedern, beginnen. Danach wird Lars Hülsmann in Zusammenarbeit mit dem Landesverband die Entwicklung der Ortsgruppe begleiten.

Junge Mitglieder

Mit Spannung und Interesse begrüßen auch ehemalige Mitglieder der BUND-Ortsgruppe Altenberge, darunter Rose Heilmann, Christian Carus-Becker und die langjährige Vorsitzende Judith Schluchter, dieses Projekt des BUND zur Gründung einer neuen Ortsgruppe. Sie würden sich freuen, wenn es gelänge, eine neue Gruppe in Altenberge zu gründen, die diese gerne auch mit Informationen und Materialien unterstützen.

Wer einen persönlichen Termin zum Kennenlernen des BUND vereinbaren möchten, kann sich an Lars Hülsmann per E-Mail (lars.huelsmann@bund.net) wenden.

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