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Maikirmes in Altenberge

Es geht wieder rund

Altenberge

Autoscooter und „Scheibenwischer“, Dosen werfen und Enten angeln, Fruchteis und Crêpes – oder anders gesagt: Die Maikirmes in Altenberge hat nach einer Corona-Pause wieder stattgefunden. Besonders die Kinder hatten ihren Spaß an dem Rummel.

Von Sigrid Tersteggeund

Nach der Corona-Pause fand die Maikirmes endlich wieder statt. Foto: Sigrid Terstegge

Zwei Mal war die Maikirmes im Hügeldorf wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Jetzt endlich ging es von Freitag bis Sonntag wieder rund – im wahrsten Sinne des Wortes. Besonders die Kinder freuten sich auf das Kirmesvergnügen.

Nachdem die kurzfristige Stromversorgung der Schaustellerinnen und Schausteller gesichert war, startete die Kirmes am Freitag mit einer „Happy Hour“ – einmal zahlen, zwei Mal fahren, war dabei das Motto. Da ließen sich die Menschen nicht lange bitten. Im Autoscooter hinter dem Sculptura konnten die kleinen Nachwuchs-„Schumis“ schon mal den künftigen Rennfahrer heraushängen lassen. Bei der echten Führerscheinprüfung sollte allerdings besser auf die Rempeleien verzichtet werden.

Gekreische ist groß

Zwei Kinderkarussells und der beliebte „Scheibenwischer“ ließen es auf dem Marktplatz rund gehen. So harmlos der „Scheibenwischer“ – auch Crazy Dancer genannt – aussieht, so groß war das Gekreische, als die lange Sitzreihe richtig Fahrt aufnahm und die Besucher und Besucherinnen seitwärts im Kreis herumwirbelte. Vielleicht nicht gerade geeignet, um kurz vorher seinen Magen mit Kaltgetränk und Mantaplatte gefüllt zu haben.

Neben den Fahrgeschäften sind natürlich die Schießbude, Dosen werfen und Enten angeln Standard auf einer Kirmes. Die Enten wurden gleich körbeweise von Besuchern aus dem kleinen Fließgewässer gefischt und dann in Gewinne umgetauscht.

Keine Standgebühr

Und was nie fehlen darf auf einer Kirmes sind die sogenannten Fressbuden. Pommes, Bratwurst, Softeis, Getränke, Fruchteis oder Crêpes – verhungern musste auf jeden Fall niemand.

Gute Nachrichten hatte der Wirtschaftsförderer Sebastian Nebel für die 15 Schausteller: „Wir verzichten in diesem Jahr auf die Standgebühr.“ Von der Corona-Krise seien die Schausteller besonders hart betroffen gewesen. Deshalb habe sich die Gemeinde dazu entschlossen, keine Gebühren zu verlangen.

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