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Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Entrup

Fest bald einen Tag früher?

Altenberge

Der Schützenverein Entrup geht davon aus, dass in diesem Jahr wieder ein Schützenfest gefeiert werden kann. Es soll vom 18. bis 20. Juni stattfinden.

Von Rainer Nixund

Diese Vorstandsmitglieder stellten sich nach den Wahlen zum Gruppenfoto auf (v.l.): Jonas Laubrock (Fähnrich), Jan Borgmann (Hauptmann), René Kintrup (erster Kassierer), Stephan Laubrock (Oberst), Paul Schliekmann (scheidender Schriftführer), Uli Essing (neuer zweiter Kassierer), Tino Grave (König von 2018), Andreas Dreihues (erster Vorsitzender), Georg Kumpmann (amtierender König), Jürgen Kordsmeier (zweiter Schriftführer), Clemens Esselmann (zweiter Vorsitzender) und Stephan Dreihues (zweiter Schatzmeister). Foto: nix

Der Pandemie-Verlauf lässt sich längerfristig schwer vorhersagen, doch der Schützenverein Entrup plant zuversichtlich seine Veranstaltungen für das laufende und das kommende Jahr. Auch das Jubiläum zum 175-jährigen Bestehen in 2024 wird bereits von einem Festausschuss organisiert. Das Schützenfest in 2022 steht vom 18. bis 20. Juni auf dem Programm. „Wir gehen erst einmal davon aus, dass wir wieder feiern dürfen“, so der Vorsitzende Andreas Dreihues während der Mitgliederversammlung, die im Saal Bornemann stattfand.

Vogelschießen

Über den Verlauf des Festes in der Zukunft machen sich die Schützen Gedanken. Bleibt in diesem Jahr auf jeden Fall noch alles so, wie es traditionell gewachsen ist, könnte sich das bald ändern. „Es geht nichts verloren, alles findet nur einen Tag früher statt“, erläuterte der Vorsitzende. Wurden die Fahnen bislang freitags aufgehängt, wäre die Alternative, das bereits donnerstags zu erledigen. Freitags um 20 Uhr könnte ein Dämmerschoppen stattfinden. Der Jugendball am Samstagabend stehe zur Disposition, heißt es, weil er mittlerweile nur noch ein Zusatzgeschäft sei. „Das alles sind nur Denkanstöße“, betonte Dreihues und beruhigt Kritiker, dass noch nichts in Stein gemeißelt ist.

Neuer Zeitplan?

Das Vogelschießen würde vom Sonntag auf den Samstag verlegt, die Aufräumarbeiten würden bereits am Montag anstelle dienstags erledigt. Erste Pro- und Contraargumente stellte der Vorstand bereits zur Diskussion. Für den bisherigen Festverlauf sprächen die Tradition und die Wahrscheinlichkeit, dass beim Vogelschießen am Sonntag möglicherweise mehr Besucherinnen und Besucher erscheinen als am Samstag. Gegen den bisherigen Festverlauf spräche, dass es für die Feuerwehrkapelle montags immer schwieriger wäre, Musiker zu bekommen und dass der Königsball, wenn er am Montagabend stattfinde, immer schwächer besucht werde. Außerdem sprächen für einen neuen Festverlauf unter anderem geringere Kosten durch den Wegfall des Jugendballs, eine bessere Wahrnehmung des Festumzuges und eine wahrscheinlich größere Beteiligung am Schützenfestsamstag.

König

Die Entruper haben im Verlauf des Jahres die Möglichkeit, ihre Meinungen dazu an den Vorstand weiter zu geben. Wann genau eine Änderung in Kraft tritt, steht noch nicht fest, möglich wäre es schon ab 2023.

Der erste Schriftführer Paul Schliekmann stellte sich nicht zur Wiederwahl, seine Position übernimmt Lucas Schmiemann. „Er hat den Vorstand ins digitale Zeitalter geführt“, sagte der Vorsitzende bei der Verabschiedung des scheidenden Schriftführers Schliekmann. Auch der zweite Kassierer Stephan Dreihues stand nicht wieder zur Verfügung. An seine Stelle trat Ulrich Essing. Wiedergewählt wurden Adjutant Ludger Sommer und Fähnrich Leon Weiß.

Der von Vereinsmitglied Norbert Kintrup initiierte „digitale Adventskalender“ in 2021 erbrachte die Spendensumme von 530 Euro, die der „Aktion Lichtblicke“ gespendet werden. Das Kinderschützenfest im laufenden Jahr soll am 27. August stattfinden, der Dankesabend am 5. November bei Bornemann mit DJ Locke.

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