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Feuerwehr ganze Nacht im Einsatz

Häckselgut auf Remondis-Wertstoffhof in Flammen

Altenberge

Die ganze Nacht über haben Rettungskräfte aus Altenberge und Nordwalde einen Brand auf dem Wertstoffhof in Westenfeld gelöscht. Die Ursache für das Feuer scheint festzustehen.

Die Ausmaße des Feuers waren enorm. Foto: Feuerwehr Altenberge

Selbst ein Profi wie Feuerwehrchef Guido Roters musste beim Blick in die offene Lagerhalle an der Altenberger Mülldeponie erst einmal durchatmen: „Ich war überrascht von der Masse an brennbarem Gut“, so der Gemeindebrandmeister nach dem sonntäglichen Einsatz auf dem Remondis-Gelände. Dort hatte kurz nach Mitternacht Häckselgut Feuer gefangen. Erst nach gut zehn Stunden hatten die Feuerwehrmänner und -frauen aus Altenberge und Nordwalde den Kampf gegen die Flammen gewonnen.

„Wir gehen davon aus, dass es durch die Gärprozesse in dem Häckselgut zu einer Selbstentzündung gekommen ist“, so Guido Roters zur Brandursache. Personen wurden nicht verletzt, wie hoch der Sachschaden ist, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.

Feuer musste von zwei Seiten gelöscht werden

Der Zeitaufwand war enorm für die Rettungskräfte. „Wir mussten das Feuer von zwei Seiten löschen“, so der Gemeindebrandinspektor. Parallel schoben zwei Bagger quer durch die Halle eine Schneise in den Häckselhaufen, um ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Zeitweise sahen die Feuerwehrkräfte kein Fortkommen, berichtet Guido Roters. Zu groß waren die Massen an qualmendem Kleinholz.

Unterstützung erhielten die Altenberger Kameraden von den Nordwaldern, die mit zwei Fahrzeugen und zehn Kameraden vor Ort waren. Die Altenberger stellten 25 Mann, die mit fünf Fahrzeugen im Einsatz waren.

Die Wasserversorgung stellte nach den Beobachtungen des Feuerwehrchefs kein Problem dar. Die Einsatzkräfte konnten sich an einem Löschteich bedienen, der sich auf dem Remondis-Gelände in der Bauerschaft Westenfeld befindet.

Zeugen alarmierten die Feuerwehr

Die Alarmierung kurz nach Mitternacht war noch von einem „Brand mittel“ ausgegangen. Zeugen hatten „Feuerschein auf dem Gelände“ bemerkt und die 112 gewählt. Die Altenberger Wehr war gegen 0.30 Uhr vor Ort und konnte erst dann das ganze Ausmaß des Brandes ermitteln.

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