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Tierrettung / Überflutete Keller / Brand in einem Spänesilo / Nachbarschaftshilfe in Holthausen

Feuerwehr im ständigen Einsatz

Altenberge

Viel zu tun hatte die Feuerwehr Altenberge in den vergangenen Tagen. Einige starke Gewitter sorgten nicht nur für überflutete Keller im Hügeldorf, sondern auch in der benachbarten Gemeinde Laer, der die Altenberger Kameraden zu Hilfe eilte. Darüber hinaus musste ein kleiner Brand in einem Spänesilo eines Altenberger Unternehmens gelöscht werden.

Von Matthias Lehmkuhl

Die Feuerwehr Altenberge war von Mittwochabend bis Freitagmorgen im ständigen Einsatz. So wurde sie am Mittwochabend zu einer Tierrettung alarmiert. Am Ententeich am Sportzentrum sollten sich zwei Entenküken verirrt haben und durch ein Schutzgitter eines Abwasserrohres gefallen sein. Foto: Feuerwehr Altenberge

Rettung von Tieren, Überflutete Keller, Brand in einem Spänesilo und Nachbarschaftshilfe in Laer-Holthausen. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Altenberge waren am Mittwochabend und von Donnerstag auf Freitag im ständigen Einsatz.

Zunächst wurde die Feuerwehr am Mittwochabend zu einer Tierrettung alarmiert. Am Ententeich am Sportzentrum sollten sich zwei Entenküken verirrt und durch ein Schutzgitter eines Abwasserrohres gefallen sein. Die Feuerwehr kontrollierte das Rohr, konnte aber keine Küken entdecken. Auch die folgenden Deckel und Öffnungen des Rohres wurden gründlich kontrolliert, jedoch ebenfalls erfolglos. Wahrscheinlich hatten die Vögel mittlerweile das Rohr verlassen.

In der Nacht von Fronleichnam auf Freitag wurden die Kameraden aufgrund der vielen Gewitter zu insgesamt zwölf Kellerüberflutungen gerufen. „Außerdem haben wir unsere Kameraden in Laer unterstützt, bei denen die Unwetter richtig zugeschlagen haben“, erklärte Frank Klose, der wie viele seiner Kameraden, die ganze Nacht im Einsatz war. „Die Nachbarschaftshilfe erfolgte im Ortsteil Holthausen mit zunächst drei Fahrzeugen, die dann auf eins reduziert werden mussten“, ergänzte der stellvertretender Leiter der Altenberger Feuerwehr auf Nachfrage.

Denn am Freitagmorgen um 6.56 Uhr wurden die Brandschützer zu einem Feuer in einem Spänesilo in die Hohenholter Straße gerufen. Mit sechs Feuerwehrfahrzeugen und 32 Feuerwehrleuten rückten sie zur Einsatzstelle aus. Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte den Bereich mit einer Wärmebildkamera und stellte an zwei Stellen eine Erwärmung fest. In der Absauganlage des Spänesilos im Bereich eines Vorspänebunkers bemerkten die Altenberger Brandschützer das kleine Feuer. „Es war auch leichter Rauch zu sehen“, so Frank Klose. Umgehend wurden eine Steigleitung und zwei C-Rohre zur Brandbekämpfung eingerichtet. Mit Hilfe von geöffneten Revisionsklappen wurde der Brand gelöscht.

Danach kontrollierte der Einsatzleiter das Silo und veranlasste weitere mehrere Kontrollen über den Tag verteilt, die die dafür eingeteilten Kameraden auch wahrnahmen.

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