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Tierischer Einsatz

Feuerwehr rettet Schafe aus Wassergraben

Altenberge

Nach einer Stunde war die gute Tat beendet: Feuerwehrleute retteten Schafe, die sich aus einem mit Wasser gefüllten Graben nicht mehr selbst befreien konnten.

Martin Schildwächter

Mit vereinten Kräften befreiten die Mitglieder der Feuerwehr die Schafe aus ihrer misslichen Lage. Foto: Feuerwehr Altenberge

Wenn es darum geht, Tiere aus brenzligen Situationen zu befreien, ist die Altenberger Feuerwehr bestens gerüstet. Am vergangenen Sonntag war es wieder so weit – und zwar mit einem glücklichen Ausgang für alle Beteiligten, freute sich Frank Klose, stellvertretender Leiter der Feuerwehr. Sechs Schafe waren in der Bauerschaft Kümper in einen Graben gerutscht und konnten sich aus der misslichen Lage allerdings nicht selbst befreien.

Fußgänger hatten die Feuerwehr am Sonntag gegen 15.30 Uhr alarmiert, nachdem sie zunächst selbst versucht hatten, die Schafe zu befreien. Mit 13 Personen rückte die Feuerwehr in die Bauerschaft aus. Ausgestattet mit Schläuchen ging es an die Arbeit. „Damit wurden die Tiere eingebunden“, erläuterte Frank Klose das Prozedere. „Mit vereinten Kräften konnten die Schafe dann schnell aus dem Graben gezogen werden.“

Wie die Spaziergänger nach Feuerwehrangaben berichteten, habe ein freilaufender Hund die Schafe von einer angrenzenden Weide in den mit Wasser gefüllten Graben getrieben. Nach der Rettungsaktion wurden die Schafe dem Eigentümer übergeben, so Frank Klose auf Anfrage unserer Zeitung weiter.

In den vergangenen Jahren war die Feuerwehr schon mehrmals zu Tierrettungen ausgerückt – letztmals mussten Rinder aus einer Güllegrube befreit werden. Die Schafe erwiesen sich als „sehr dankbare Tiere“, freute sich Frank Klose. „Sie blieben stehen und bemühten sich, auch selbst zu befreien.“ Das erfreuliche Fazit nach einer Stunde Sonntagsarbeit: „Alle haben sich gut gefühlt.“

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