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Lehrbeauftragte Echo Ho bedient sich im Archiv des Heimatvereins

Filmschnipsel werden zu Video-Kunst

Altenberge

Die international anerkannte Videokünstlerin Echo Ho wird am Sonntag (29. Januar) im Kittken eine Installation präsentieren, die sie aus alten Filmen aus dem Archiv des Heimatvereins zusammengeschnitten hat.

-ar-

Echo Ho wird am nächsten Sonntag ihre Video-Collage zeigen, in der sie alte Filme aus dem Archiv des Heimatvereins zusammengeschnitten hat. Die Künstlerin ist Lehrbeauftragte der Hochschule der bildenden Künste in Essen.

So oft gibt es das nicht: Auf dem Gelände des Altenberger Heimatvereins passiert etwas, von dem Vorsitzender Franz Müllenbeck nicht genau weiß, was das eigentlich genau ist.

Am kommenden Sonntag (29. Januar) muss sich der Heimatfreund aber ebenso überraschen lassen wie die hoffentlich zahlreichen Gäste im Kittken: Die international anerkannte Videokünstlerin Echo Ho wird eine Installation präsentieren, die sie aus alten Filmen aus dem Archiv des Heimatvereins zusammengeschnitten hat.

Besonderer Filmnachmittag

Initiatoren dieses außergewöhnlichen Projekts sind Anja Kreysing und Helmut Buntjer. Einigen Altenbergern sind die beiden vielleicht noch in Erinnerung, als sie zu dem Grusel-Stummfilm Nosferatu live die Musik und Geräusche beisteuerten. Derzeit sichten die beiden die Heimatverein-Filme, die sowohl Szenen aus dem Alltag wie größere Ereignisse aus der Dorfgeschichte zeigen.

Das komplette Konvolut der laufenden Bilder haben Kreising und Buntjer der Künstlerin mit chinesischen Wurzeln zur Verfügung gestellt. Was sie daraus gemacht hat? Premiere für das digitale Werk ist am Sonntag um 17 Uhr beim Heimatverein. Dieser besondere Filmnachmittag ist Teil des Projektes „De Borg – eine Symphonie des Münsterlandes“, das vom Land NRW gefördert wird.

„Symphonie des Münsterlandes“

Die Künstlerin Echo Ho ist mittlerweile in Köln beheimatet. In der audiovisuellen Szene ist sie eine feste Größe. Sie ist Lehrbeauftragte der Hochschule der bildenden Künste in Essen und hat schon mehrere Auszeichnungen für ihr Schaffen erhalten. Ihre Werke werden mittlerweile auch international präsentiert.

Die Geschichte des Films klingt verrückt: Er spielt im Jahr 2030 und folgt der Reise von Echo, einer Reise-Videobloggerin, die die malerische Gemeinde Altenberge erkundet. Während Echo in die örtlichen Feste und Feiern eintaucht und die reiche Kultur und die Bräuche der Menschen kennenlernt, beginnt sie, einige seltsame Phänomene und unerklärliche Vorkommnisse zu beobachten.

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