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DLRG bildete sich online fort und trainiert im Steinbruch

Fit für den Ernstfall

Altenberge

Trotz Lockdown und Schließung des Hallenbades während dieser Zeit, hat die DLRG alles daran gesetzt, um ihre Mitglieder „fit“ zu halten. „Auf Initiative unserer Ausbilder haben wir die Basisausbildung für Einsatzdienste und die Rettungsschwimmer-Qualifikationen zunächst online gestartet“, berichtet DLRG-Vorsitzender Jürgen Hülsmann. In vier Kursen wurden auf diesem Weg während des Lockdowns 37 Mitglieder für Weiterbildungen erreicht, freut sich Hülsmann.

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Auch die Jugendabteilung der DLRG nahm an dem Übungseinsatz in einem Steinbruch im Kreis Soest teil. Foto: DLRG

Trotz Lockdown und Schließung des Hallenbades während dieser Zeit, hat die DLRG alles daran gesetzt, um ihre Mitglieder „fit“ zu halten. „Auf Initiative unserer Ausbilder haben wir die Basisausbildung für Einsatzdienste und die Rettungsschwimmer-Qualifikationen zunächst online gestartet“, berichtet DLRG-Vorsitzender Jürgen Hülsmann. In vier Kursen wurden auf diesem Weg während des Lockdowns 37 Mitglieder für Weiterbildungen erreicht, freut sich Hülsmann.

So bald es dann die Witterungsverhältnisse und die Wassertemperaturen zugelassen haben, startete die DLRG in die praktische Ausbildung. Zunächst standen Übungen mit den Rettungsschwimmern am Westeroder See auf dem Programm. Dabei ging es dann darum, unter realistischen Rahmenbedingungen  (wenig Sichtweite und kaltes Wasser) auf fünf bis acht Meter Tiefe abtauchen zu können. Bei Wassertemperaturen um neun bis elf Grad wurden diese Übungen mit Bravour gemeistert, berichtet Jürgen Hülsmann.

Aktuell hat die DLRG diese Ausbildung aufgrund der laufenden Wartungsarbeiten im Altenberger Hallenbad wieder anlaufen lassen.

Nach Lockerung der Pandemie-Regelungen hat die DLRG zudem wieder die Erste-Hilfe-Ausbildung aufgenommen. Hülsmann: „Highlight war unsere Ausbildungsveranstaltung im Sauerland. Wir hatten uns hier Gewässer in verschiedenen Steinbruchbetrieben angeschaut.“ Wichtig waren dabei flache, weit auslaufende Ufer (ostseeähnlich), um Transport- und Tragetechniken zu üben – und zwar dann in völlig neuer und nicht vertrauter Umgebung. In Teams sollten Personen aus dem Wasser an Land und in unterschiedliche Boote gerettet sowie Erfahrungen mit Rettungsmitteln und Routine im Einsatz vermittelt werden, erläutert Jürgen Hülsmann. Zu diesem

Zweck kam das vereinseigene Motorrettungsboot vor Ort zum Einsatz und die Jugendabteilung wurde mit einem eigenen Schlauchboot ausgestattet.

Ganz praktisch standen auch Hilfeleistungen, beispielsweise das Aufrichten eines gekenterten Bootes, auf dem Programm.

Nach der langen Zwangspause war Kernthema die Zusammenarbeit in der Gruppe und  das Auffrischen von Kenntnissen besonders wichtig. Gleichzeitig sollten die Ausbildungsangebote auch in den Ferien weiter fortgesetzt werden und die jüngeren Mitglieder, (Altersgruppe zwölf bis 15 Jahre) angesprochen werden, „um den Ausbildungsstau aufzulösen“, so Hülsmann abschließend.

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