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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr

Für die Zukunft gerüstet

Altenberge

„Unsere Feuerwehr ist für die Zukunft gerüstet“, sagte Bürgermeister Karl Reinke während der Jahreshauptversammlung, die im Saal der Gaststätte Bornemann stattfand. Im vergangenen Jahr wurden die Kameradinnen und Kameraden zu 119 Einsätzen gerufen – 29 Mal musste ein Feuer gelöscht werden. Feuerwehrleiter Guido Roters blickte optimistisch in die Zukunft: „Das Flaggschiff Feuerwehr“ sei wieder auf Kurs.

Von Matthias Lehmkuhl

Viele Foto: lem

Eigentlich war die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altenberge bereits am 22. Januar vorgesehen. Aber Corona machte wieder einen Strich durch die Rechnung. Um so froher waren die Brandschützerinnen und Brandschützer, dass am vergangenen Samstag zum ersten Mal wieder eine reguläre Versammlung im Saal Bornemann durchgeführt werden konnte. Dementsprechend versprühten die Blauröcke eine gute Stimmung, erst recht als Bürgermeister Karl Reinke ein 50 Liter-Fass Freibier ankündigte. Darüber hinaus sorgte der Musikzug zwischendurch für belebende Marschmusik.

Nachdem Wehrführer Guido Roters Ingrid Menden und Sandra Lammers von der Verwaltung und die zahlreich erschienenen Vertreterinnen und Vertreter der im Rat angesiedelten Parteien begrüßte und eine Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder der Feuerwehr ausrief, gab Ralf Albers seinen Jahresbericht der Einsatzleitung ab. „Ende des vergangenen Jahres waren wir 79 Kameradinnen und Kameraden in der Einsatzabteilung. Zu insgesamt 119 Einsätzen wurden wir 2021 gerufen. Darunter waren 29 Brandeinsätze“, schilderte Albers und fügte hinzu, dass bereits am 5. Januar der erste Einsatz des Jahres in die Bauerschaft Hohenhorst führte.

Neuaufnahmen

Anschließend blickte Jonas Erfmann auf die Jugendfeuerwehr zurück. Miriam Laubrock teilte der Versammlung mit, dass die Kinderfeuerwehr sieben Neuaufnahmen allein in diesem Jahr vermelden könne. Jonas Plettendorf vom Musikzug konnte nicht verhehlen, dass sich alle Musikerinnen und Musiker auf die vielen wieder möglichen Konzerte freuen.

„Acht Kameraden sind mittlerweile über 80 Jahre alt. Der Altersdurchschnitt beträgt 75 Jahre“, beschrieb Josef Dahlhaus die Situation der Ehrenabteilung, die aktuell aus 18 Kameradinnen und Kameraden besteht.

„Eine einsätzkräftige Wehr ist von enormer Bedeutung“, startete Bürgermeister Karl Reinke seine Begrüßungs- und Dankesrede. Reinke unterstrich, dass mittelfristig durch Fachleute geprüft werde, ob das bestehende Feuerwehrgerätehaus erweitert und modernisiert werden kann oder gar ein Neubau an dieser Stelle infrage komme. „Des Weiteren habe ich der Besetzung einer Bundesfreiwilligendienststelle zugestimmt. Alles in allem kann man sagen, unsere Feuerwehr ist für die Zukunft gerüstet“, übergab der Bürgermeister zwei Schecks und edle Tropfen an die Feuerwehr.

Erweiterung

Der Stellvertretende Kreisbrandmeister Stefan Steinigeweg blickte auf die Coronazeit zurück: „Ich warte noch darauf, das irgendeiner sagt, wir haben online Feuer gelöscht.“ Nichtsdestotrotz sei der Dienst immer aufrecht gehalten worden. Wehrleiter Guido Roters bedankte sich auch im Namen seines Stellvertreters Frank Klose: „Wir haben eine enorme Unterstützung aus den Reihen der Kameraden, ganz gleich welchen Dienstgrades und Funktion erfahren.“ Das vergangene Jahr sei sehr anstrengend gewesen. Es habe Unmut, Rücktritte und Differenzen gegeben. „Durch die Unterstützung von den allermeisten von Euch, haben wir das Flaggschiff Feuerwehr Altenberge wieder auf den richtigen Kurs gebracht“, so Roters weiter und gratulierte vor den abschließenden Beförderungen, Ernennungen und Ehrungen beiläufig zum 140. Geburtstag der Feuerwehr Altenberge.

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