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Nachwuchskicker des TuS erleben ein tolles Wochenende in der belgischen Partnergemeinde Gooik

Fußball beflügelt alte Freundschaft

Altenberge/Gooik

54 Jugendliche und Erwachsene waren während eines Wochenendes in Altenberges Partnergemeinde Gooik. Das Fußballturnier am Samstag zwischen Nachwuchskickern vom TuS Altenberge und des SK Oetingen sowie ein Abstecher zur belgischen Hauptstadt Brüssel gehörten wohl zu den Höhepunkten des Ausflugs.

Von Matthias Lehmkuhl

Auf dem Rückweg von Gooik besuchten die Nachwuchsfußballer des TuS Altenberge noch die belgische Hauptstadt und den Hauptsitz der Europäischen Union Brüssel. Foto: Gemeinde Altenberge

2020 und 2021 musste ein in der belgischen Partnergemeinde Gooik geplantes Jugendfußballturnier wegen der hohen Corona-Infektionszahlen abgesagt werden. Vor zwei Wochen wurde dieses Turnier nachgeholt. Rund 45 Nachwuchskicker des TuS Altenberge im Alter von neun und zehn Jahren und von 13 bis 15 Jahren sind vom 19. bis 21. August nach Belgien gefahren. Begleitet wurden Kicker von einem Betreuerstab bestehend aus Ernst Sybon, Lars Eilert, Florian Albers, Martin Kiefmann, Giselas Wiesmann, Petra Kiefmann, Uwe Ueding und einigen Eltern.

Völkerverständigung

Sebastian Nebel, zuständig in der Gemeinde Altenberge für den Austausch mit der Partnergemeinde und Mitglied des Gooik-Ausschusses, und Ernst Sybon, Jugendvorstand im Tus Altenberge und Trainer der C-Junioren-Fußballer, schilderten jetzt, was die Delegation aus Altenberge in Gooik alles erlebt hat.

„Aus der Sicht unseres Sports, war der Besuch in Gooik eher unter dem Aspekt der Völkerverständigung zu sehen und weniger als ein Wochenende des Wettkampfes“, betonte Ernst Sybon. Trotzdem deklarierte der Coach die drei Tage in Belgien als willkommenes Trainingslager zur Vorbereitung auf die aktuelle Saison.

Der Empfang am Freitagabend im Kulturzentrum „Plattelandscentrum Paddenbroek“ sei ein richtig guter Auftakt gewesen. „Ein schöner Einstieg“, sagte Ernst Sybon. Danach stand ein Besuch der ortsansässigen Brauerei Lindemans auf dem Programm. Die kleine Brauerei stellt ihr Bier ganz unkonventionell her. „Zu einer bestimmten Zeit wird der Gärbottich mit der Maische geöffnet, damit in der Luft befindliche Hefesporen hin­eingelangen können, die dann die Gärung anregen, damit das Bier überhaupt entstehen kann“, hat Sebastian nebel erfahren. „Wir haben noch am Freitagabend und am Samstagmorgen trainiert. Am Samstagnachmittag wurde dann das Turnier durchgeführt, das sogar ganz professionell per Live­stream übertragen wurde“, erläuterte Sybon.

Während des Turniers übergaben die Belgier dafür extra hergestellte Wimpel mit dem Aufdruck Gooik und Altenberge. Der TuS hatte als Geschenk komplette rote, weiße und gelbe Trikotsätze eines Modeunternehmens für fast drei Mannschaften mitgebracht. Darüber hätten sich die Nachwuchskicker vom gastgebenden Voetbalclub SK Oetingen riesig gefreut.

Brauereibesichtigung

Unterkunft

Die Unterkunft für die jungen Fußballer sei zwar nicht sehr prickelnd gewesen, „aber alles andere war toll. Das nächste Mal werden wir in Zelten übernachten“, schmiedete der TuS-Trainer schon Zukunftspläne. Besonderes begeistert war Ernst Sybon, wie sich die jungen Fußballer untereinander auf Englisch verständigt haben: „Ich glaube sogar, dass sich hier und da auch längere Freundschaften entwickelt haben.“

Am Samstagvormittag gab es noch für eine kleine Gruppe unter der Leitung von Gooiks Gemeindesekretär Eric Van Snick eine kleine Tour durch den Ort. „Da haben wir uns den vorbildlichen neuen Bauhof angeschaut. Den teilt sich Gooik mit anderen Gemeinden“, erklärt Sebastian Nebel.

Sightseeing

Am Sonntag bog der Reisebus während der Rückfahrt ab in Richtung Brüssel, Hauptstadt und Sitz der Europäischen Kommission. Gooik hatte dazu extra einen professionellen Guide besorgt, „der uns im Eiltempo durch Brüssel geführt hat“, sagte Sebastian Nebel und lobte abschließend: „Die Gooiker haben sich wieder richtig Mühe gegeben. Alles war top durchorganisiert.“

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