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Wallfahrt der Pfarrgemeinden Nordwalde und Altenberge

Gemeinsamkeit macht im Glauben stark

Altenberge/Nordwalde

Sie wollen eine neue Tradition begründen: Die Pfarrgemeinden St. Johannes Baptist Altenberge und St. Dionysius Nordwalde organisieren eine gemeinsame Wallfahrt zur Marienkapelle in Telgte. In diesem Jahr sollen 150 Personen teilnehmen können. Termin wird jeweils der letzte Sonntag im September sein.

Die Andacht in Telgte findet entweder in der Wallfahrtskapelle (Foto) oder in der Propsteikirche statt. Foto: Andreas Große Hüttmann

Mit einer größeren Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern gewinnt jede Wallfahrt. Die Seelsorger und Pfarreiräte der Pfarrgemeinden St. Johannes Baptist Altenberge und St. Dionysius Nordwalde möchten eine neue Tradition begründen. Seit Jahrhunderten unternehmen sie getrennt voneinander Wallfahrten zur Marienkapelle mit dem Gnadenbild der schmerzhaften Muttergottes in Telgte. Ab diesem Jahr möchten die Gemeinden zusammen dorthin fahren.

Die Planungen laufen, insgesamt sollen 150 Personen, 75 je Gemeinde, daran teilnehmen können. Das ist laut der aktuellen Corona-Schutzverordnung möglich. Termin wird jeweils der letzte Sonntag im September sein, diesmal der 26. September. Jeder Generation werden spezielle Reisemöglichkeiten angeboten. So ist die Teilnahme zu Fuß, per Fahrrad, auf Inlinern, als Läufer oder auch mit dem Bus möglich.

Langer Atem ist nötig

Die Radfahrer starten von Nordwalde, Altenberge sowie Hansell und treffen sich am Restaurant „Zum Vosskotten“, um von dort aus weiter nach Telgte zu radeln. Läufer und Inliner starten ebenfalls an zwei Punkten, die genaue Planung wird noch bekannt gegeben. Fußpilger aus Nordwalde fahren vom ZOB per Bus nach Altenberge. An der Kirche geht es nach einem Gebet mit dem Bus weiter zum Franziskushospital Münster. Von dort aus wandert die Gruppe zu Fuß nach Telgte.

Um 12.30 Uhr sammeln sich sämtliche Mitfahrer am Telgter Schulzentrum. In gemeinsamer Prozession begeben sie sich zur Wallfahrtskapelle. Nach einer kurzen Andacht entweder in der Kapelle oder der Propsteikirche steht ein kleines Mittagessen auf dem Programm, danach besteht Gelegenheit, den Kreuzweg zu gehen. „Es ist schwer, eine Tradition neu zu gründen“, wissen die Organisatoren, „daher braucht es erst einmal einen langen Atem.“ Doch sie sind guten Mutes, hier ein positives Gemeinschafts- und Glaubenserlebnis auf den Weg zu bringen.

Anmeldungen nehmen die Pfarrbüros von St. Johannes Baptist und St. Dionysius entgegen.

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