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Familienbündnis präsentiert Projekt „Miteinander Reden“

Generationen an einem Tisch

Altenberge

Das Familienbündnis stellt das neue Projekt „Miteinander Reden – Jung und Alt – Alle an einem Tisch“.

Von Rainer Nixund

Das Vorbereitungsteam wünscht sich viele interessante Beiträge (v.l.): Sigrid Glowka, Franziska Mahlmann, Melanie Partzsch, Jo Pelz, Cordelia Balzer-Ickert und Ulrike Reifig. Foto: nix

Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung präsentiert das Familienbündnis Altenberge das Projekt „Miteinander Reden – Jung und Alt – Alle an einem Tisch“. „Bundesweit werden 100 Projekte im ländlichen Raum unterstützt, um Demokratieprozesse zu fördern“, erklärt Ulrike Reifig, Mitglied des Vorbereitungsteams. „An Dialogtischen wollen wir im ,Haus für alle´ an der Boakenstiege Menschen generationsübergreifend zusammenbringen, um wichtige Themen, die unsere Gemeinde, unser Umfeld betreffen, miteinander zu beleuchten.“

Dialog

Bis zu den Sommerferien stehen jeweils an drei Terminen um 19.30 Uhr drei Themenbereiche auf dem Programm. Es beginnt mit „Wie wollen wir wohnen“ am 26. April (Dienstag), wobei bereits um 18 Uhr ein Film zum Thema alternative Bau- und Wohnformen vorgeschaltet wird. „Über das Älter werden! Alt werden in Altenberge“, heißt es am 24. Mai (Dienstag). Am 14. Juni (Dienstag) soll es um Mobilität für Jung und Alt gehen.

Zu Beginn jedes Termins gibt es jeweils ein Einführungsreferat von maximal 30 Minuten. „Dann setzen wir uns in überschaubaren Gruppen zu sechs Personen in verschiedene Räume des ,Hauses für alle´, um die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln zu diskutieren“, erläutert Reifig. Besonders wichtig ist den Initiatoren, dass an den Tischen auch Menschen Platz finden, die gute Ideen und Gedanken haben, aber im Alltag nicht politisch oder anderweitig aktiv sind. „Auch Schülerinnen und Schüler sind dabei willkommen“, hebt Cordelia Balzer-Ickert hervor.

Wohnformen

Die Ergebnisse der Gespräche werden schriftlich dokumentiert und weiter an die Politik oder weitere Gremien geleitet, die sich mit dem jeweiligen Thema bereits beschäftigen.

„Auch die Gemeindeverwaltung hat starkes Interesse daran“, betont Teammitglied und Kulturbeauftragte Franziska Mahlmann. „Große Themen zur Entwicklung der Gemeinde stehen ganz oben an, uns ist die Meinung der Altenbergerinnen und Altenberger dazu sehr wichtig.“ Freuen würde sich das Vorbereitungsteam auch, wenn Themen weitergeführt werden. Dabei sind gemeinsame Ausflüge zur Begutachtung ähnlicher Projekte denkbar.

Alt werden

Die Organisatorinnen und Organisatoren werden im Vorfeld bis zu 30 Stunden gecoacht. „Es ist hilfreich, auch Input von außen zu bekommen“, so Reifig. Nach den Sommerferien gibt es eine Runde mit weiteren drei Themen, ebenso wie im Frühjahr 2023.

Ist eine Veranstaltung bereits ausgebucht, kommen weitere Interessenten auf eine Warteliste. Auch eine zweite Runde zum entsprechenden Thema wäre möglich. Anmeldungen werden rechtzeitig erbeten per E-Mail an familienbuero@familienbuendnis-altenberge.de.

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