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Feuerwehr, DRK und DLRG beteiligt

Großübung fordert Einsatzkräfte

Altenberge

Zu einer größeren Übung kamen nun Feuerwehr, DRK und erstmals auch Mitglieder der DLRG zusammen.

Nach langer Zeit fand wieder eine Großübung der Feuerwehr statt. Daran nahmen auch das DRK und erstmals Taucher der DLRG Altenberge teil. Nach einer Stunde war der Einsatz vorbei. Foto: Feuerwehr Altenberger

Zur ersten Gesamtübung seit Beginn der Corona-Pandemie traf sich nun die Einsatzabteilung der Feuerwehr Altenberge. Los ging die Übung am frühen Nachmittag, als um 15 Uhr die Meldeempfänger der Feuerwehr und des DRK piepten, da es in der Straße Kümperhoek zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Massenanfall von Verletzten gekommen war.

Fahrer eingeklemmt

Vor Ort waren drei Autos und ein Traktor verunglückt. Ein Auto wurde von der Straße auf ein angrenzendes Feld gegen einen Traktor geschleudert. Beide Insassen wurden schwer verletzt in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Ein zweiter Wagen landete auf dem Dach im Straßengraben.

„Am schlimmsten erwischte es jedoch das letzte Fahrzeug, welches den Zaun zum Regenrückhaltebecken durchbrochen hatte und im Wasser versank“, heißt es in einer Pressemitteilung der Feuerwehr. „Dank der guten Unfalldarsteller des Jugendrotkreuz wurde aus dem Übungsszenario eine lebendige Einsatzstelle.“

Die künftigen Rettungskräfte waren durch ihre Betreuer so geschminkt, dass die Verletzungen sehr realistisch wirkten.

Taucher

Als die Einsatzfahrzeuge an der Unfallstelle eintrafen, bot sich ihnen eine herausfordernde Lage. Insgesamt zwölf Patienten mussten versorgt und teilweise aus den Autos herausgeschnitten werden. Zwei Personen, ein Dummy und ein Taucher, befanden sich noch in dem untergegangenen Auto.

Zur Bewältigung dieser für die Feuerwehr Altenberge ungewöhnlichen Lage wurde die Tauchergruppe der DLRG Altenberge und der Feuerwehrkran aus Münster angefordert. Es war das erste Mal, dass die Feuerwehr mit der DLRG geübt hat, so die Pressemitteilung weiter. Durch die Rettungstaucher wurden zuerst beide Personen aus dem Auto gerettet. Anschließend wurde das Regenrückhaltebecken nach weiteren Personen abgesucht. Dann bargen die Taucher zusammen mit dem Feuerwehrkran der Berufsfeuerwehr Münster das Auto aus dem Wasser.

Kran

Um die Versorgung der vielen Verletzten kümmerten sich Rettungskräfte verschiedener DRK-Ortsverbände. Auch die Unfallaufnahme sowie die Zusammenarbeit mit der Polizei wurden geübt.

Nach einer Stunde war die Übung beendet. Anschließend wurde sie am Feuerwehrgerätehaus in Altenberge mit allen Beteiligten nachbereitet.

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