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Filmwerkstatt schiebt auf Grund der großen Nachfrage Extraschicht ein

„Im Zeichen des Taurus“

Altenberge

In der Kulturwerkstatt wurde nun der neue Film „Im Zeichen des Taurus“ unter Leitung von Klaus Uhlenbrock präsentiert.

Von Rainer Nixund

Die Filmcrew bei der Premiere in den Räumen der Kulturwerkstatt mit Klaus Uhlenbrock (l.) und Susanne Opp Scholzen (r.), Leiterin der Jugendkreativwerkstatt. Das Coverfoto der DVD: Die Mädchen auf dem Reiterhof sind einem Geheimnis auf der Spur. Das Coverfoto der DVD: Die Mädchen auf dem Reiterhof sind einem Geheimnis auf der Spur. Foto: Nix

Eine neue spannende Geschichte aus der Filmwerkstatt mit Klaus Uhlenbrock feierte youtube Premiere. Sie entstand in Kooperation der Jugendkreativwerkstatt in der Kulturwerkstatt Altenberge zusammen mit Uhlenbrock, dem „Allrounder“ in Sachen Filmemachen, sowie finanzieller Unterstützung aus dem Kulturfonds der Gemeinde und der Kreissparkasse.

„Im Zeichen des Taurus“ lautet der geheimnisvolle Titel der 25-minütigen Story, die auf einem Reiterhof spielt. Um ein Geheimnis geht es tatsächlich, doch wie das so ist, kommt es natürlich heraus. Drehorte waren die Kulturwerkstatt an der Bahnhofstraße und die Halle des Reitvereins Altenberge. „Es war schon toll, dass wir hier mit Pferden arbeiten konnten“, sagen die Darstellerinnen Lotta und Ida, erstmalig an einem solchen Projekt beteiligt.

Reitverein

Sämtliche der insgesamt neun weiblichen Akteurinnen wirkten bei der Erstellung des Drehbuches mit. Nachdem die Story beim ersten Termin stand, Szenen besprochen und Rollen verteilt waren, begannen die Dreharbeiten. „Spannend bei den Filmwerkstätten ist, dass gemeinsam immer wieder neue Geschichten erdacht werden“, so Klaus Uhlenbrock. Es ist für alle stets eine Herausforderung, sie in Drehbücher umzusetzen und Idealbesetzungen für die Rollen zu finden. „Ich freue mich immer auf Premieren“, betonte Uhlenbrock, der den Film im Netz hochlud.

Familienbetrieb

Die Handlung spielt auf einem Reiterhof, in dem neue Gäste eintreffen. Es sind Mädchen aus reichem Hause, die gleich ein wenig verwöhnt und eingebildet wirken. Es droht ein „Zickenkrieg“, doch den Töchtern des Reitstallbesitzers bleibt nichts anderes übrig, als ihren Teil zum Familienbetrieb zu leisten. Eines der „neuen“ Mädchen ist seltsam und scheint ein Geheimnis zu verbergen. Es kommt sogar zu einer Entführung und würde das Team nicht trotz aller Querelen zusammenhalten, hätte die Geschichte übel ausgehen können. Hinter dem Namen „Taurus“ aus dem Titel verbirgt sich übrigens ein angeblich störrisches Pferd, das aber keine besondere Rolle spielt.

Drehbuch

„Bei uns herrscht starke Nachfrage nach Filmwerkstätten“, hebt Susanne Opp Scholzen, Leiterin der Jugendkreativwerkstatt, hervor. „Wir haben die Teilnahme auf maximal zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern begrenzt, damit jeder auch wirklich die Chance hat, sich einzubringen“. Deshalb entstehen Wartelisten. Um sie abzubauen, wurde die letzte Filmwerkstatt im Dezember zusätzlich eingeschoben. „Wir arbeiten schon 20 Jahre mit Klaus Uhlenbrock zusammen“, sagt Opp Scholzen, es ist immer wieder ein Erlebnis zu sehen, wie aus den Anfängen des Drehbuches der komplette Film entsteht.“ Zum Schluss gab’s für alle Darsteller eine DVD.

Den Link zum Film gib es auf der Homepage Kulturwerkstatt:

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