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Sommersause im Jugendheim

Kinder mit viel Elan und Fantasie dabei

Altenberge

Ulla Wilken, Leiterin des Jugendheimes, ist mit dem Verlauf der Sommersause im Jugendheim sehr zufrieden. Nach dem sechswöchigen Programm zieht sie Bilanz.

Bei den Sommersause-Angeboten des Jugendheims war für alle etwas dabei – ob sie sich nun auf dem Abenteuerspielplatz austoben wollten oder doch lieber gebastelt haben. Foto: Jugendheim

Ob kreativ werden beim Basteln von Bienen aus Konservendosen, sportlich beim Basketball und beim Skater-Workshop oder sich austoben auf dem Abenteuerspielplatz – all das war während des Sommersause-Programms des Jugendheims möglich. Für die sechs Wochen Sommerferien hatten sich Leiterin Ulla Wilken und ihr Team 25 Angebote für Kinder und Jugendliche überlegt. Und das zusätzlich zum Offenen Treff, den das Jugendheim mehrfach die Woche veranstaltet hat.

„Es war wirklich gut was los“, sagte Ulla Wilken, die sich freute, dass durch die Sommersause auch einige neue Gesichter ins Jugendheim gekommen sind. Es waren viele Outdoor-Aktivitäten im Programm, darunter Klassiker wie die Fotorallye oder das Geocaching.

Skaten

Besonders beliebt war das Spielmobil auf dem Abenteuerspielplatz, das das Jugendheim bereits seit Jahren anbietet. „Das ist super gelaufen“, sagte Wilken. „Wir hatten auch mit dem Wetter riesiges Glück.“ Beim ersten Termin waren 80 Besucherinnen und Besucher auf den Abenteuerspielplatz gekommen, beim zweiten sogar 87. Und das aus allen Altersgruppen.

Wilken hat sich das beim ersten Termin auf dem Abenteuerspielplatz genau angeguckt: Neben 20 Erwachsenen seien 23 Kinder unter sechs Jahren, 22 Mädchen und Jungen zwischen sechs und zwölf Jahre sowie 15 Jugendliche über zwölf Jahren erschienen. Viele Eltern oder Großeltern hatten Picknicksachen mitgebracht, der Nachwuchs hatte Spaß an der Tischtennisplatte, beim Wikingerschach und Co.

Ebenfalls „klasse angenommen“ worden sei der Skatertreff, für den 25 Kinder angemeldet waren. Man sehe jetzt Eltern mit ihren Kids auf dem Skateplatz, für die das Skaten ein richtiges Hobby geworden ist, sagte Wilken. Die erstmals angebotenen Basketballtermine liefen auch gut.

Abenteuerspielplatz

Doch nicht nur die Outdooraktivitäten, auch die kreativen Programmpunkte lockten viele Kinder und Jugendliche an. Das Graffiti-Sprayen sei „immer ein Highlight“, sagte Ulla Wilken. Besonders groß war auch die Nachfrage für das Angebot „Kapitän Ahoi! Schiffe und Flöße bauen“. Zum ersten Mal ist zudem eine Sonnenuhr gebastelt worden. Nur leider fehlte an dem Tag die Sonne, doch im Jugendheim wusste man sich zu helfen. „Wir haben dann mit einer Taschenlampe ein bisschen künstliches Licht geschaffen“, erklärte die Leiterin.

Geocaching

Ulla Wilken zieht nach den sechs Wochen Sommersause ein positives Fazit des Ferienprogramms. „Die Kinder haben das wirklich mit ganz großer Freude angenommen. Was mich wirklich gewundert hat, war dass sie auch bei den hohen Temperaturen sehr konzentriert bei der Sache waren“, sagte Wilken. „Viele haben auch mit Fantasie ihr eigenes Ding gemacht. Das finde ich toll, dass sie nicht nur den Standard machen, sondern eigene Gedanken und Ideen umsetzen.“

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