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Zurholt-Wohnung soll zur Flüchtlingsunterkunft werden

Kündigung für den Heimatverein

Altenberge

Zwischen Heimatverein und dem Bürgermeister gibt es Ärger. Die Heimatfreunde sollen die Wohnung Zurholt räumen. Das wollen die sich nicht so einfach gefallen lassen.

Von Axel Roll

Franz Müllenbeck und Werner Witte vom Vorstand des Heimatvereins sind sauer. Bis zum Wochenende sollen sie die Zurholt-Wohnung mit ihrem Museumsmagazin räumen. Foto: Axel Roll

Franz Müllenbeck ist zu allem entschlossen. „So kann man mit uns nicht umgehen“, schimpft der Vorsitzende des Altenberger Heimatvereins in Richtung Rathaus. Der Grund für seinen Ärger: Bürgermeister Karl Reinke hat ihn in der vergangenen Woche erst am Telefon, nach ausdrücklicher Bitte dann noch per E-Mail, aufgefordert, die Nebenräume des Steine­museums Zurholt zu räumen. Und das bis zum Ende dieser Woche. Der Heimatverein hat dort sein Magazin für das Museum eingerichtet. Karl Reinke möchte die alte Zur­holt-Wohnung für die Unterbringung von Flüchtlingen nutzen. „Das ist für uns die allerletzte Möglichkeit“, hatte er am Montag im Hauptausschuss erläutert. Altenberge wisse nicht mehr, wo die Menschen sonst noch eine Bleibe finden sollen.

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