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FDP nimmt Stellung zum Glasfaserausbau im Außenbereich

Mit der Planung unzufrieden

Altenberge

Mit den Planungsdaten, aus denen hervorgeht, wann genau der Glasfaserausbau im Außenbereich abgeschlossen sein wird, ist die FDP nicht einverstanden.

wn

Die FDP wünscht sich verlässliche Informationen zum Glasfaserausbau im Außenbereich von Altenberge. Foto:

Die FDP-Fraktion Altenberge ist mit den Planungsdaten des Glasfaserausbaus im Außenbereich nicht zufrieden und erwartet eine Klärung der Sachlage.

Laut Mitteilung der Gemeinde (die WN berichteten) soll der Ausbau durch die Firmen Epcan/Muenet erst in 30 Monaten abgeschlossen sein. „Der Projektplan auf der offiziellen Epcan-Website sieht die finale Anbindung der letzten Altenberger Bauerschaften (Kümper/Waltrup) sogar erst im vierten Quartal 2023 vor“, so die Freidemokraten in einer Pressemitteilung.

Probleme

„Natürlich kann es unerwartete Probleme geben, das liegt in der Natur von Projekten. Was jedoch nicht akzeptabel ist, dass die Gründe des Zeitverzugs nicht transparent gemacht und keine Lösungsansätze präsentiert werden“, so Wim Heimbeck, Mitglied des Bau- und Planungsausschusses. „Termine einfach nach hinten zu schieben, ist keine adäquate Vorgehensweise, auch vor dem Hintergrund, dass alle Informationen in der Planungsphase vorlagen.“

„Baubeginn noch in diesem Jahr und dann innerhalb von 24 Monaten Glasfaser für alle wurde den Bewohnerinnen und Bewohnern der Bauerschaften Anfang 2020 auf der Infoveranstaltung in der Gooiker Halle seitens Epcan/Muenet versprochen“, so Markus Geu­ker, Vorsitzender der FDP- Fraktion. „Auf dieser Annahme sind Verträge abgeschlossen worden. Auch bei Nachfragen in diversen Rats- und Ausschusssitzungen wurde dieser Zeitplan bestätigt.“ Geuker weiter: „Wir sind irritiert, dass Zusagen nicht gehalten werden und fordern hier eine unverzügliche Stellungnahme.“

Termine einhalten

„Gerade in der aktuellen Corona-Zeit mit Homeoffice und Homeschooling zeigt sich, wie wichtig schnelles Internet für Altenberge als Wohn- und Wirtschaftsstandort ist. Wir erwarten Transparenz und Lösungswillen von allen Beteiligten“, wird der FDP-Ortsvorsitzende und Bauausschussmitglied Jochen Hüsing in der Pressemitteilung zitiert. „Dafür sind wir als FDP vor der Wahl angetreten und dem werden wir auch konsequent nachgehen“, so Hüsing weiter.

Verträge unterschrieben

Die Partei hat bereits mit der Gemeinde gesprochen und wird Anfang Januar zu diesem Thema weitere Gespräche führen, um Lösungsansätze auszuloten. Auch im Hinblick auf die bald startende Nachfragebündelung für den Innenbereich müsse Klarheit geschaffen werden.

Positiv sieht die FDP den Wettbewerb um den Ausbau im Innenbereich sowie die absehbare Förderung der bisher „durchs Raster gefallenen“ Haushalte im Außenbereich. „Es ist alternativlos, dass alle Altenbergerinnen und Altenberger schnellstmöglich ans schnelle Internet angeschlossen werden und es keine ,weißen Flecken´ mehr geben darf“, so Wim Heimbeck.

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