Fitness- und Rehasport-Zentrum des TuS vor der Wiedereröffnung

Neustart unter neuer Leitung

Altenberge

Nach einer monatelangen Pause darf das Fitness- und Rehasport-Zentrum des TuS Altenberge wieder öffnen. Es hat sich einiges getan: Die Räumlichkeiten an der Münsterstraße 16a sind an die Corona-Situation angepasst worden, neue Aktivitäten sind aus der Taufe gehoben worden und eine neue Leiterin gibt es auch.

Von Matthias Lehmkuhlund

Klaus Wollschläger (v.l.), Sylvia Hopffe und Helga Hölker freuen sich auf die Wiedereröffnung des Fitness- und Rehasport-Zentrums des TuS Altenberge. Der Boden des großen Rehasportraumes ist in Quadrate aufgeteilt, damit die Abstände eingehalten werden. Klaus Wollschläger (v.l.), Sylvia Hopffe und Helga Hölker freuen sich auf die Wiedereröffnung des Fitness- und Rehasport-Zentrums des TuS Altenberge. Foto:

Der Rehabilitations- und Gesundheitssport des TuS Altenberge darf ab dem heutigen Montag laut der aktuellen Coronaverordnung seine Rehabilitationsportkurse wieder starten. Darüber hinaus kann die Gerätefläche des TuS eine Woche später (14. Juni) genutzt werden. Für die Gerätefläche wird um vorherige Anmeldung gebeten.

Seit September vergangenen Jahres ist Sylvia Hopffe die neue Leiterin des Rehasport-Zentrums des TuS Altenberge an der Münsterstraße 16a. Die Sport- und Gesundheitstrainerin und lizenzierte Übungsleiterin für Rehasport hat vor mehr als acht Monaten die Organisation und Planung des Studios übernommen. Die vergangenen Monate wurden genutzt, um neue organisatorische Strukturen zu schaffen und insbesondere ein breitgefächertes Angebot zu entwickeln. Neben den bekannten Rehabilitationskursen wird es in Zukunft Kurse für sportliches Yoga, Drums Alive, Outdoor-Trainingsaktivitäten, Entspannungstraining und Training auf dem Minitrampolin geben.

Natur wird zum Sportplatz

Mit großem Elan ging Sylvia Hopffe ihre neue Aufgabe an. Viele Neuerungen wollte die 57 Jahre alte Heilpraktikerin für Psychotherapie sowie Dozentin für Entspannungstherapie und Tanz- und Bewegungspädagogin aus Saerbeck den rund 600 Reha-Sportlern jede Woche bieten. Doch Mitte Dezember musste das Rehasport-Zentrum wegen des zweiten harten Lockdowns schließen. Mehr als ein Vierteljahr mussten die vielen Reha-Sportlerinnen und Sportler zu Hause bleiben. Ab Anfang März waren die Aussichten auf eine Wiederöffnung gestiegen, weil die Politik erste Lockerungen beschlossen hatte. Deshalb hat Sylvia Hopffe auch neue Aktivitäten aus der Taufe gehoben. Jetzt ist es soweit und das Studio darf wieder öffnen.

Aufgrund der strengen Corona-Abstandsregelungen bietet das Rehasport-Zentrum des TuS Altenberge das Outdoor-Training „Fit durch alle Jahreszeiten“ an. „Dabei wird die schöne Natur von Altenberge zum Sportplatz“, erläutert Sylvia Hopffe und ergänzt: „Für das Herzkreislauf-Training walken wir mit Smovey-Ringen. Das Walking wird durch diverse Übungen ergänzt, um die Koordination, Beweglichkeit und Stabilität des ganzen Körpers zu trainieren. Dehnübungen schließen die Einheit ab, sodass man sich rundum wohl fühlt.“

Zeiten werden strikt getrennt

Dieser Kursus beinhaltet fünf Termine, die freitags von 14 bis 15.30 Uhr stattfinden. Treffpunkt ist vor dem Fitness- und Rehasport-Zentrum. Der Kursus kostet 30 Euro. Eine Anmeldung ist unter Telefon 0 25 05 / 8 02 91 53 montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr möglich. Die Reha-Kurse sowie alle anderen Sportangebote finden nach den gültigen Coronaverordnungen statt. „Wir sind froh, dass wir jetzt wieder öffnen können, weil wir wöchentlich hohe Fixkosten für das Studio haben“, hofft Klaus Wollschläger vom TuS Altenberge, dass die Verluste bald wieder ausgeglichen werden können.

„Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer der unterschiedlichen Reha-Kurse wird zeitnah nach der erfolgten Wiedereröffnung angerufen, damit wir Rehasportler zum Start alle fit sind“, unterstreicht Helga Hölker vom TuS Altenberge. Die Telefonanrufe werden die jeweiligen Übungsleiterinnen und Übungsleiter machen.

Den zweiten Lockdown haben Helga Hölker, Sylvia Hopffe und Klaus Wollschläger genutzt, um einige organisatorische Abläufe zu optimieren und bestimmte Strukturen zu verbessern. „Der TuS ist so stark gewachsen, sodass es zum Schluss etwas an der Organisation gehapert hat. Da konnte man schnell den Überblick verlieren“, beschreibt Klaus Wollschläger.

So werden die Zeiten der Reha-Sportler und normalen Fitness-Sportler künftig strikt voneinander getrennt, damit klar zu erkennen ist, wer sich gerade im Studio aufhält.

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