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Positives Fazit über die „Sommersause 2022“

Planungen für nächstes Jahr laufen

Altenberge

Sehr zufrieden waren die Veranstalter im Rahmen der diesjährigen Sommersause mit dem Verelauf der einzelnen Programmpunkte. Bis auf drei Veranstaltungen, die coronabedingt kurzfristig ausfallen mussten, fand jeder Programmpunkt statt. Rund die Hälfte aller in Altenberge wohnenden Kinder der berücksichtigten Altersstufe nahmen an dem beliebten Ferienprogramm unter dem Dach des Familienbündnisses Altenberge teil.

-lem-

Sind mit dem Ablauf der „Sommersause 2022“ sehr zufrieden (v.l.): Susanne Opp Scholzen (Leiterin der Jugendkreativwerkstatt), Uwe Lucas (stellvertretender Vorsitzender TuS Altenberge), Franziska Mahlmann (zweite Vorsitzende Familienbündnis Altenberge), Moritz Stork (Jugendkreativwerkstatt), Britta Bucholz (tiergestützte Pädagogik), Ulla Wilken (Leiterin K.o.T. Jugendheim), Markus Lindenbaum (Vorstand Hegering), Maria Schulze Isfort (Familienbündnis) und Ulrike Reifig (Vorsitzende Familienbündnis). Foto: Matthias Lehmkuhl

Seit 13 Jahren existiert das Ferienprogramm „Sommersause“ in der Gemeinde Altenberge, das seit dem sehr erfolgreich ist und sich mittlerweile im Hügeldorf mehr als etabliert hat. „Der damalige Gedanke war, alle, die Veranstaltungen für ein Ferienprogramm anbieten können, zu sammeln und ein gemeinsames Programm mit vielen Akteuren anzubieten“, blickt Ulrike Reifig, Vorsitzende des Familienbündnisses, im Familienbüro „Haus für alle“ an der Boakenstiege weit zurück. Das Familienbündnis organisiert seitdem das Ferienprogramm und sorgt auch für die Finanzierung.

Statistik

In den diesjährigen Sommerferien beteiligten sich insgesamt 16 Vereine, Verbände und Institutionen an der Sommersause. Die zweite Vorsitzende des Familienbündnisses, Franziska Mahlmann, hat genau Buch geführt und informiert über die Anzahl der Teilnehmenden und weitere Statistiken.

230 Kinder im Alter von vier bis 14 Jahren haben am Ferienprogramm teilgenommen. „Das entspricht ungefähr der Hälfte aller in Altenberge aufwachsenden Kinder in diesem Alter“, unterstreicht Franziska Mahlmann die hohe Reichweite. Davon waren 116 Mädchen und 114 Jungen. „Wir haben unsere Angebote so gestaltetem, dass sie für beide Geschlechter geeignet sind“, sagt Susanne Opp Scholzen, Leiterin der Jugendkreativwerkstatt. die zusammen mit dem K.o.T. Jugendheim zu den größten Anbietern gehört. Die Altersgruppe mit den meisten Teilnehmenden waren die Sieben- bis Achtjährigen. Von den 70 angebotenen Veranstaltungen mussten nur drei wegen der Corona-Pandemie kurzfristig abgesagt werden, darunter ein ausgebuchter viertägiger Tennisschnupperkursus, „was wirklich sehr schade war“, betont Franziska Mahlmann, der es aber gelang, das ein oder andere Kind anderweitig unterzubringen. Verbessern wollen die Veranstalter die Sprachbarrieren, die vor allem bei den ukrainischen Flüchtlingskindern auftraten.

Betreuung

„Wir hatten in den ersten 14 Tagen der Sommersause 20 Tagesangebote, zwei parallel pro Tag“, erläutert Susanne Opp Scholzen, die sehr glücklich darüber ist, dass neben den Künstlerinnen und Künstlern, sich zusätzliche Betreuende um die Kinder kümmerten. „Das hat uns schon entlastet“, betont Künstler Moritz Stork. „Ich habe Gott sei Dank ein Pool aus Freiwilligen, die uns bei Bedarf unterstützen“, entgegnet Ulla Wilken, Leiterin des K.o.T. Jugendheims, die sich Outdoor-Basketballkörbe wünscht. „Es befinden sich zwei mobile Körbe in der kleinen Sporthalle“, kündigt Uwe Lucas, stellvertretender Vorsitzender des TuS Altenberge, für die nächste Sommersause gleich Abhilfe an.

Angebot erweitern

„Ich hatte nach einer Pause wieder richtig Lust einzusteigen“, erzählt Britta Bucholz, die ängstliche und zurückhaltende Kinder bezogen auf das Thema Hund für den Umgang mit den Vierbeinern sensibilisiert. Sie will im nächsten Jahr das Angebot von bisher zwei auf drei Stunden pro Veranstaltung verlängern will.

„Wir sind seit drei Jahren mit unserem Angebot dabei und sind immer ausgebucht“, berichtet Markus Lindenbaum vom Vorstand Hegering Altenberge, der das Angebot gerne auf zwei Tage ausweiten möchte, „das bekommen wir aber zeitlich nicht hin“. Aber eventuell sollen aus ursprünglich zwei dann drei Stunden „Mit den Jägern im Revier unterwegs“ werden.

„Nach der Sommersause ist vor der Sommersause“, hebt Susanne Opp Scholzen hervor, dass sich alle Veranstalter bereits jetzt Gedanken für Ferienprogramm im kommende Jahr machen.

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