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Geringe Resonanz bei digitaler Bürgerversammlung zum geplanten Seniorenwohnheim

Planungsrecht voraussichtlich bereits Ende des Jahres

Altenberge

In einer Videokonferenz im Rahmen einer Bürgerversammlung wurde am Dienstagabend das geplante Seniorenwohnheim der Domus Caritas, das auf dem Bahnhofshügel errichtet werden soll, vorgestellt.

In einer Videokonferenz im Rahmen einer Bürgerversammlung wurde das geplante Seniorenwohnheim der Domus Caritas vorgestellt. In einer Videokonferenz im Rahmen einer Bürgerversammlung wurde das geplante Seniorenwohnheim der Domus Caritas vorgestellt. Foto: Matthias Lehmkuhl

Wohl eines der ersten Bauvorhaben auf dem Bahnhofshügel wird das geplante Seniorenwohnheim mit 48 stationären Plätzen der Domus Caritas sein. Der Neubau wird eine Zweigstelle des Edith-Stein-Hauses und wurde am Dienstagabend in einer Bürgerversammlung, die als Videokonferenz veranstaltet wurde, öffentlich vorgestellt. Ziel war es, die Bürgerschaft über die Inhalte, Ziele und Auswirkungen der kommunalen Planungen zu informieren.

Nachdem die erste

 Projektidee im Juli vergangenen Jahres vorgestellt worden war, gab es vor allem den Wunsch aus der Politik, die Höhe und die Anordnung des Gebäudes zu ändern, um den freien Blick ins östliche Münsterland von der Friedhofskapelle aus nicht zu behindern. Deshalb wurde der Gebäudekomplex um 1,5 Meter abgesenkt (wir berichteten).

Bauamtsleiter Christoph Röwekamp stellte den wenigen Interessierten die Historie des Bauverfahrens und den Entwurf vor. Norbert Reimann vom Planungsbüro Hahm aus Osnabrück war für die Erläuterung der Bauleitplanung verantwortlich. „Ich glaube, es ist kein Geheimnis, dass auch die Kirche plant – vermutlich im südlichen Bereich – ein Quartier für Betreutes Wohnen als zusätzliches Angebot zu schaffen“, informierte Röwekamp die rund zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

„Ich fühle mich ziemlich gut informiert. Der Teufel steckt ja wie so oft im Detail“, sagte Gaby Schnell. „Wir älteren Bürger sind daran interessiert, dass Wohnen für Menschen am Ende ihres Lebens ermöglicht wird und wollen wissen, wie der Zeitplan aussieht“, fragte die Vorsitzende des Seniorenbeirats.

Röwekamp erwiderte, dass die Gemeinde wegen des Bedarfs bewusst dieses Projekt vorgezogen habe. „Wir könnten theoretisch bis Ende des Jahres schon Planungsrecht haben. Allerdings ist die Erschließung dort eine hohe Hürde“, so Röwekamp.

Bürgermeister Karl Reinke bedankte sich am Ende der Videokonferenz bei allen Beteiligten. „Wir hätten gerne noch ein paar mehr Bürger informiert. Aber anscheinend spielte das Wetter heute nicht mit, um einige dazu zu bewegen, daran teilzunehmen“, merkte der Bürgermeister abschließend an.

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