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Breitbandausbau wird gefördert

Schnell und unbürokratisch

Altenberge

Mit 500 000 Euro wird der Bund den Breitbandausbau in Altenberge fördern.

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Freuen sich über den Förderbescheid zum Breitbandausbau: Sebastian Nebel (v.l.), Jochen Paus, Marc Henrichmann und Ingmar Ebhardt. Foto:

Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann hatte schon vorab die gute Nachricht verkündet: Mit 500 000 Euro wird der Bund den Breitbandausbau in Altenberge fördern. „Damit werden 92 Gewerbetreibende ans schnelle Internet angeschlossen“, berichtete Bürgermeister Jochen Paus Henrichmann, der sich jetzt vor Ort über die Verwendung der Mittel informierte.

Henrichmann hatte sich in Berlin für den Antrag des Kreises Steinfurt eingesetzt, heißt es in einem Pressetext von seinem Büro. „Förderprogramme sind stark nachgefragt und häufig überzeichnet. Da ist es umso wichtiger, für solche Projekte zu trommeln“, berichtete der CDU-Politiker. Schnell und unbürokratisch wurde der Antrag bearbeitet, bestätigte Ingmar Ebhardt von der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt. Innerhalb von nur zwei Monaten lag die Bewilligung über die 50-prozentige Kostenübernahme vor.

60 Prozent versorgt

„Die Bedingungen für die Anträge sind stark vereinfacht worden und mittlerweile sehr unkompliziert“, stellte Ebhardt fest. 60 Prozent der Kreis-Haushalte seien mit Glasfaser versorgt. „Für den ländlichen Raum stehen wir sehr gut da.“ Altenberges Wirtschaftsförderer Sebastian Nebel betonte, dass bei den Tiefbauarbeiten in der Gemeinde regionale Unternehmen zum Zuge kämen. Wie notwendig Investitionen in die digitale Infrastruktur seien, zeigten die aktuelle Zunahme von Videokonferenzen. „Jedes weiße Loch muss gestopft werden, das hat Priorität“, erklärte Henrichmann.

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