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Jugendheim sucht neuen Bundesfreiwilligen

Soziale Ader von Vorteil

Altenberge

Das Jugendheim hat sich in den vergangenen Jahren für viele junge Leute als Berufsorientierungs-Quelle entpuppt. Jüngstes Beispiel: Bufdi Jannis Vortkamp startet bald eine Ausbildung zum Erzieher.

Von Rainer Nix

Auch das Tischfußballspiel, hier Jannis Vortkamp und Ulla Wilken, steht auf dem Programm. Foto: nix

Jannis Vortkamp ist ein kommunikativer Mensch. Noch zwei Wochen arbeitet er im K.O.T. Jugendheim Altenberge als Bufdi. Am 1. August beginnt der junge Mann in Altenberge eine Ausbildung zum Erzieher und möchte später in diesem Beruf oder auch als Sozialpädagoge arbeiten. „Jannik ist jemand, der offen auf Menschen zugeht und verfügt über die entsprechende Empathie“, sagt Jugendheim-Leiterin Ulla Wilken. Seine Zeit in der Einrichtung neigt sich dem Ende entgegen und so sucht sie im Bundesfreiwilligendienst dringend einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin.

Janniks Arbeitsalltag ist zwei Phasen unterteilt. „Morgens kümmere ich mich um Hausmeistertätigkeiten, da fallen zum Beispiel Reparaturen an, es muss auch schon mal die Hecke geschnitten oder der Rasen gemäht werden“, beschreibt er. „Nachmittags steht die Kinder- und Jugendarbeit im Mittelpunkt“, so Jannik weiter. Das, versichert er, mache immer super viel Spaß. Dazu gehören Hausaufgabenbetreuung ebenso wie Billard- oder Playstationspielen mit den Kids.

Hausaufgaben

Auch Thekendienst ist im Jugendheim eine seiner Aufgaben. „Da lernt mach auch mal, wie eine Kasse funktioniert.“ Ebenso wird er in die Planung des Sommerferienprogramms einbezogen. „Die Kinder- und Jugendlichen sollen hier einfach eine schöne Zeit haben“, betont Jannis. „Die Arbeit mit den jungen Menschen macht mir am meisten Spaß“, bekräftigt der Bufdi. „Die Ideen, die Kids mit herbringen, sind vielfältig, das gefällt mir gut.“

Thekendienst

Die Struktur des Alltags ist wichtig, sagt er. Morgens steht auf dem Programm, den Hausmeister unterstützen, nachmittags neben allen anderen Pflichten auch mal, mit den Kindern rauszugehen und Fußball zu spielen.

Fachkräfte

„Unsere letzten drei Bufdis wollen alle einen sozialen Beruf ergreifen“, so Wilken. „Es freut mich ganz besonders, dass wir ihnen einen Weg dorthin ebnen konnten“. Wer will, kann seine Fähigkeiten im Jugendheim ausloten und erkennen, ob der Umgang mit Kindern und Jugendlichen „sein Ding“ ist. „Auch in unserem Arbeitsfeld wird es generell immer schwieriger, gute Fachkräfte zu finden“, erläutert die Jugendheimleiterin. So findet sie toll, wenn Bufdis kommen, die ihre Kommunikationsfähigkeit mit jungen Menschen hier austesten möchten. „Das ist in unserer relativ kleinen, familiären Einrichtung gut möglich“, sagt Wilken.

Wer Interesse an einer Bufdistelle hat, kann sich bei Ulla Wilken im Jugendheim täglich ab 15 Uhr melden. Telefon 02505/949575, E-Mail: jugendheim-altenberge@gmx.de.

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