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Bergfest im Zentrum des Hügeldorfes findet am 10. und 11. September (Samstag und Sonntag) statt

Spaß auf 79 Meter hohem Gipfel

Altenberge

Im jährlichen Wechsel finden in Altenberge das Bergfest und das Moonlight-Shopping der Werbegemeinschaft statt. Das letzte Bergfest wurde wegen der Corona-Pandemie 2018 durchgeführt. Deswegen ist dieses Event für die ganze Familie nach dem letztjährigen Moonlight-Shopping wieder für den 10. und 11. September (Samstag und Sonntag) im Ortszentrum des Hügeldorfes anberaumt.

Von Matthias Lehmkuhl

Die Werbegemeinschaft Altenberge freut sich auf das „Bergfest“ in einer Woche im Zentrum der Gemeinde (v.l.): Sebastian Nebel, Martin van Husen, Carsten Börger, Johannes Multhoff, Martin Fieke, Norbert Fieke und Steffen Niestegge. Foto: Matthias Lehmkuhl

Unter einem „Berg” versteht man im Allgemeinen eine große, steile Erhebung auf der Landoberfläche. Die Höhe eines Berges definiert diesen nicht automatisch als Berg. Auf die Größe kommt es also nicht an. Um als „Berg” bezeichnet zu werden, braucht dieser andere Eigenschaften als allein seine Höhe. Deswegen ist es an sich kein Fehler der Werbegemeinschaft Altenberge, die Bezeichnung „Bergfest“ für ihre Traditionsveranstaltung gewählt zu haben. Dieses Event findet zum ersten Mal coronabedingt wieder seit 2018 am 10. und 11. September (Samstag/Sonntag) auf dem 79 Meter hohen Altenberger Hügel statt.

Pause

„Weil wir seit vielen Jahren unser Bergfest im jährlichen Wechsel mit dem Moonlight-Shopping veranstalten und wir das Moonlight-Shopping im vergangenen Jahr durchgeführt haben, ist jetzt wieder das Bergfest dran“, erläutert Wirtschaftsförderer Sebastian Nebel die vier Jahre lange Pause.

Am 10. September (Samstag) beschränkt sich das Bergfest auf dem Marktplatz. Ab 18 Uhr sorgt „DJ Light vs. Sound“ auf der gemeindeeigenen Bühne für die richtige Stimmungsmusik. „Der Samstagabend ist der klassische Partyabend. Wir sind für jedes Wetter gerüstet“, spricht Nebel das Festzelt an, das auf dem Marktplatz stehen wird.

Planschbecken

Am 11. September (Sonntag) werden die Familien ab 11 Uhr angesprochen. So sind auf der Grünfläche des alten Friedhofs Spielgeräte für Kinder aufgebaut. Dazu gehört ein riesengroßes Planschbecken, das von Gelsenwasser kostenlos mit Wasser befüllt wird.

Der Landwirtschaftliche Ortsverband bringt einige Nutztiere mit. „Sicher ein Highlight für die Kinder“, so Nebel. Die Landfrauen verkaufen Waffeln und heißen Kaffee. Der Heimatverein tischt selbst gebackenen Kuchen und frischgebrühten Kaffee auf.

Kreativmarkt

Die Gartenstiege (Verbindungsweg zwischen Friedhofstraße und Bahnhofstraße) ist an diesem Sonntag für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die beiden Parkplätze hinter dem Rathaus stehen den ortsansässigen Ausstellern zur Verfügung. Im Bürgerhaus ist ein Kreativmarkt mit zwölf Ausstellern angesiedelt. Die gerade fertiggestellte Boakenstiege bleibt auf, „weil wir die Busunternehmen nicht ärgern wollten“, betont Sebastian Nebel. Die Einfahrt Marktplatz, Krüselstraße bis zur Teichstraße sind jedoch bereits schon am Samstag gesperrt. Drei Tanzgruppen der KG St. Johannes stimmen schon ab 12 Uhr auf die bevorstehende Karnevalssession ein.

Leckereien

Eine kulinarische Meile mit kleinen Leckereien (fünf bis sechs Euro) von der Ratsschänke Bornemann, vom Restaurant Penz am Dom, vom Restaurant CK, Pomodoro Rosso und vom Akzent Hotel wird die Besucherinnen und Besucher begeistern. Weil an diesem Wochenende (jeweils 13 bis 17 Uhr) auch der Flohmarkt „Von Frau zu Frau“ auf dem Schulhof der Johannes-Grundschule stattfindet, macht die Werbegemeinschaft darauf aufmerksam, dass mit Parkplatzproblemen zu rechnen sein wird. „Wir bitten darum, dass der Ortskern vom Autoverkehr verschont bleibt und im Außenbereich geparkt wird“, so der Wirtschaftsförderer.

Fördermittel

Sebastian Nebel hat erneut Fördermittel aus dem NRW-Sonderprogramm „Neustart miteinander“ beantragt: „Schon für das Moonlight-Shopping haben wir damals eine 50-prozentige Förderung bekommen. Das hat uns sehr gefreut.“

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