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Empfehlung für Grünen-Kandidat bei der Bürgermeisterwahl

SPD unterstützt Karl Reinke

Altenberge

Die SPD hat entschieden, wen sie bei der Bürgermeisterwahl unterstützt. Die Wahl ist auf Karl Reinke gefallen, den Kandidaten der Grünen. Zuvor hatte die SPD alle drei Bewerber um den Chefsessel im Rathaus zu einer Veranstaltung eingeladen.

wn

Die SPD spricht sich im Rennen um das Bürgermeisteramt für die Wahl von Karl Reinke aus. Mit dem Kandidaten der Grünen hätten sie mehr Gemeinsamkeiten gefunden als mit den anderen beiden Bewerbern, erklären die Altenberger Sozialdemokraten. Foto:

Die SPD hat sich entschieden: Sie unterstützt bei der Bürgermeisterwahl die Kandidatur von Karl Reinke. Die Sozialdemokraten geben eine Wahlempfehlung für den Kandidaten der Grünen. Die SPD hatte die drei Bürgermeisterkandidaten Sebastian Nebel (CDU), Karl Reinke (Grüne) und Guido Roters (parteilos) zur Vorstellung eingeladen. „Es war eine faire Veranstaltung, in der alle drei Kandidaten ihre Chance genutzt haben, für sich zu werben“, schreibt die SPD im Pressetext. Jetzt haben sich die Sozialdemokraten dafür ausgesprochen, die Kandidatur von Reinke zu unterstützen.

„Mit Karl Reinke haben wir Sozialdemokraten mehr Gemeinsamkeiten gefunden, und wir haben festgestellt, dass die Altenbergerinnen und Altenberger einen wirklichen Politikwechsel und veränderte Mehrheitsverhältnisse im Rat wollen. Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen dieser Zeit meistern. Dazu braucht es andere, wechselnde Mehrheiten. Es muss im Rat viel mehr miteinander geredet werden, damit die jeweils besten Entscheidungen für Altenberge sich durchsetzen können. Aus Sicht der SPD wäre dieser Weg nur mit Karl Reinke als Bürgermeister möglich. Davon ist die SPD überzeugt“, meint deren Vorsitzender Ronald Baumann.

Drei gemeinsame Ziele

Darüber hinaus sind SPD und Karl Reinke übereingekommen, sich für die folgende Ziele gemeinsam einzusetzen. Erstens: Konsequent bezahlbare, ortsnahe Wohnquartiere entwickeln und dabei ein intaktes Ortsbild erhalten. Das Feld nicht den Investoren überlassen, stattdessen eine kreiseigene Baugenossenschaft unterstützen, die plant, baut und verwaltet.

Zweitens: Die Grünflächen am „Grünen Finger“, dem künftigen Baugebiet, sollen deutlich größer sein als die geplanten zwölf Prozent. Damit soll dem hohen Flächenverbrauch entgegengewirkt werden. Das ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Klimaschutz.

Drittens: Jedes Kind in Altenberges Grundschulen erhält kostenlos ein digitales Endgerät. Alle Geräte werden technisch gleich ausgerüstet. Die Nutzung ist ausschließlich für schulische Zwecke gedacht. Für personelle Ressourcen um die Endgeräte einzurichten, sorgt der Schulträger.

Reinke: Noch weitere Gemeinsamkeiten

„Ich freue mich sehr über die Wahlempfehlung der SPD. Bei diesen drei Themen möchte ich die SPD auf jeden Fall unterstützen. Sicherlich gibt es auch noch weitere Gemeinsamkeiten, die wir im künftigen Rat zusammen vertreten können“, sagt Karl Reinke.

„Wir als SPD sind besonders stolz darauf, dass auf unserer Reserveliste und in den Wahlbezirken 50 Prozent Frauen für ein Mandat im Gemeinderat kandidieren. Da sind wir die Einzigen“, schreibt die SPD weiter. Sie bittet alle Bürger, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und hofft auf Stimmen für Karl Reinke, die SPD-Kandidaten für den Gemeinderat, Ulrike Reifig (SPD) für den Kreistag und für SPD-Landratskandidat Matthias Himmelreich.

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