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Jugendkreativwerkstatt und Kita „Moosstiege“ ausgezeichnet

Umweltschutz geht auch kreativ

Altenberge

Die Outlaw-Kita „Moosstiege“ und die Jugendkreativwerkstatt teilen sich den Klimaschutzpreis.

-ar/pd-

Vergabe des Klimaschutzpreises: Bürgermeister Karl Reinke, Moritz Stork und Susanne Opp Scholzen von der Kulturwerkstatt, Ramona Thünemann von der Foto: Gemeinde Altenberge

Norbert Lüssem war baff. „Es ist beeindruckend, wie verschieden und kreativ Klimaschutz sein kann“, sagte der Kommunalmanager der Westenergie, die das Stromnetz für Altenberge unterhält und jährlich mit der Gemeinde den mit 1000 Euro dotierten Klimaschutzpreis auslobt. Dieses Mal müssen sich die Kindertagesstätte von Outlaw „Moosstiege“ und die Jugendkreativwerkstatt die Summe teilen.

600 Euro gehen an die Moosstiege. „Bereits seit der Gründung ist das Thema Klimaschutz in den Konzepten verankert“, erläuterte Norbert Lüssem bei der Preisvergabe im Rathaus. So gebe es regelmäßige Angebote, bei denen die Kinder aktiv dem Klimawandel entgegenwirken könnten. Der Kommunalmanager nannte als Beispiele die Versorgung von Leihhühnern, selbstgebaute Vogelhäuser und bienenfreundliche Blumen- sowie eigene Gemüsebeete.

Blumen und Gemüse

Die 400 Euro habe sich die Jugendkreativwerkstatt für den umweltschonenden Einsatz von Bastelmaterial verdient. So werde bei den Angeboten für Kinder und Jugendliche auf den Einsatz von recycelbaren Materialien geachtet, betonte Norbert Lüssem. Die würden zu einem Großteil entweder von zu Hause mitgebracht oder in der Natur gesammelt. Zusätzlich gibt es in der Werkstatt auch Veranstaltungsreihen, die unter dem Namen „Naturwerkstatt“ angeboten werden. Dabei werden zum Beispiel Insektenhotels gebaut, eigenes Papier geschöpft und ähnliche Projekte umgesetzt.

„Ein solcher Einsatz hat eine Belohnung verdient und motiviert hoffentlich dazu, weiterhin rücksichtsvoll mit Ressourcen und der Umwelt umzugehen“, sagte der Westenergie-Vertreter im Beisein von Bürgermeister Karl Reinke.

7500 Projekte

Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung, Nachhaltigkeit und persönlicher Einsatz – das sind die Kriterien, nach denen Jahr für Jahr die Gewinner des Klimaschutzpreises ausgewählt werden. Die Jury ist jeweils mit Vertretern der Kommune und von Westenergie besetzt.

Der Preis, dessen Höhe sich nach der Größe der Stadt oder Gemeinde richtet, wird von dem Energiedienstleister seit 1995 in seinem Versorgungsgebiet in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen vergeben. Mittlerweile wurden 7500 Projekte, Initiativen und Gruppen für ihr Umwelt-Engagement ausgezeichnet.

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