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Zwei Entwürfe der Außenanlagen für die neue Grundschule vorgestellt

Variante „Streifen“ soll es werden

Altenberge

In der Sitzung des Bildungsausschusses wurden am Montagabend zwei Entwurfsvarianten der Außenanlagen für die geplante neue Grundschule vorgestellt. Das mit der Planung beauftragte Düsseldorfer Büro scape Landschaftsarchitekten hatte eine nicht ganz unerhebliche Vorgabe von der Verwaltung erhalten: Der neue Schulhof darf nicht mehr als 700 000 Euro netto kosten.

Von Matthias Lehmkuhlund

Der Ausschuss für Bildung, Teilhabe, Generationen, Kultur, Sport und Soziales favorisierte einstimmig die Entwurfsvariante „Streifen“ für den Pausenhof der neuen Grundschule. Foto: scape Landschaftsarchitekten

Das eingeräumte Budget ist knapp bemessen: Für die Realisierung der Außenanlagen für die geplante neue Grundschule mit rund 450 Kindern hat die Gemeinde Altenberge die Gesamtkosten gedeckelt. 700 000 Euro netto dürfen die Außenanlagen kosten, die auch für kleinere Veranstaltungen und Konzerte genutzt werden sollen.

Trotzdem ist es den Freiraumplanern scape Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf gelungen, den Mitgliedern des Bildungsausschusses am Montagabend in der Gooiker Halle zwei Entwürfe für das rund 6000 Quadratmeter große Areal vorzustellen, die mit Hilfe von schon bestehenden Spiel- und Sportgeräten im Kostenrahmen bleiben.

Beide Projekte sind mit der Verwaltung und der Schulleitung abgestimmt worden. Letztendlich gab es ein eindeutiges und einstimmiges Votum des Ausschusses für eine der zwei Varianten. Bei beiden barrierefrei gestalteten Schulhöfen sind umfangreiche Bodenbewegungen notwendig. Viele alte und gesunde Bä

ume sollen erhalten werden.

Hiltrud Lintel von der scape-Geschäftsführung präsentierte zunächst die Schulhofgestaltung, deren Struktur von weichen, filigranen und schwingenden Kreiselementen beherrscht wird. Die zweite Variante charakterisiert sich durch eine Streifen- oder auch „Teppich“-Grundstruktur. Der größte Unterschied zum Kreis-Entwurf ist die Möglichkeit, die Feuerwehrzufahrt als Leichtathletiklaufbahn für den Sportunterricht nutzen zu können. „In beiden Entwürfen haben wir Laut- und Ruhezonen eingeplant. Schließlich machen die rund 450 Schulkinder gleichzeitig Pause“, bemerkte Hiltrud Lintel, die außerdem darauf hinwies, dass die Schattenbildung keinen Unterschied mache. Darüber machte die Planerin darauf aufmerksam, dass aus Kostengründen die Spielplatzflächen vorwiegend aus Asphalt und Sand bestehen.

Während der anschließenden Diskussion stellte sich heraus, dass den Ausschussmitgliedern der Streifen-Entwurf besonders gut gefiel. Vor allem sei diese Planung etwas flexibler, nicht so pflegeintensiv und klarer in ihren Strukturen.

Auch Hauke Rosenow, Schulleiter der Johannesschule, und Ulrike Zeljko, kommissarische Rektorin der Borndalschule, favorisierten den Streifen-Entwurf. „Bei der Kreis-Variante ist die Sitzgruppe zu nah am Forum“, bemängelte Hauke Rosenow und ergänzte, dass in beiden Entwürfen noch die Details fehlen. Außerdem betonte der Schulleiter, dass die Laufwege und Wettergänge zwischen der OGS und den Themenräumen so dimensioniert werden sollten, dass ein ungehinderter Rückfluss ermöglicht wird. „Wir gehen davon aus, dass künftig 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler die OGS nutzen“, so Rosenow.

Ulrike Zeljko erwähnte, dass das Grüne Klassenzimmer beim Streifen-Entwurf besser zu sehen und die Abgrenzung zu den Spielflächen deutlicher sei.

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