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Generalversammlung des Schützenvereins „An de Buorg Hansell“

Wahlen zum Vorstand nachgeholt

Altenberge

Der Schützenverein „An de Buorg Hansell“ hat nach fast zwei Jahren wieder eine Generalversammlung veranstaltet. Die letzte Versammlung war die Herbst-Generalversammlung im November 2019. Deshalb standen gleich zwei Vorstandswahlen an.

Der alte und neue Vorstand des Schützenvereins „An de Buorg Hansell“ (v.l.): Rainer Wenning-Künne, Ralf Wieskötter, Ludger Kemper, Sascha Baum, Heinz Storm, Benedikt Schulze Hülshorst, Stefan Storm, Helmut Beckmann und Markus Lindenbaum Foto: Schützenverein An de Buorg Hansell

Nach langer Zeit konnten sich die Schützenbrüder des Schützenvereins „An de Buorg Hansell“ wieder zu einer Generalversammlung zusammenfinden. Die letzte war die Herbst-Generalversammlung im November 2019. Es gab somit einiges zu besprechen. Außerdem standen Wahlen an.

Der Vorsitzende, Ralf Wieskötter, hielt einen kurzen Rückblick auf die vergangenen – coronabedingt ereignisarmen – zwei Jahre: Im Jahr 2020 hatte der Vorstand im ganz kleinen Kreis den Maibaum aufgebaut, zum Schützenfesttermin einen Kranz für die Verstorbenen am Friedhof abgelegt und im Herbst den Maibaum wieder abgebaut. „Leider alles unter Ausschluss der Vereinsmitglieder“, schreibt der Schützenverein in seiner Presseinformation.

2021 konnten im ersten Halbjahr auch noch keine Veranstaltungen durchgeführt werden. Also wurde der Maibaum wieder vom Vorstand aufgestellt. Frühjahrsfahrt, Maigang und Frühjahrs-Generalversammlung mussten wieder ausfallen.

Ab Mai hatte sich der Vorstand dann in mehreren Sitzungen getroffen und evaluiert, ob der Schützenverein Hansell für dieses Jahr nicht ein Schützenfest durchführen könnte. Nach anfänglicher Skepsis sanken die Inzidenzzahlen, sodass der Vorstand in Abstimmung mit der neuen Festwirtin Lina Minnebusch (Minnebusch Events, Ochtrup) plante, ein etwas anderes Schützenfest zu feiern.

Im Hinblick auf die ausgefallenen Schützenfeste der anderen Altenberger Schützenvereine wollte auch der Schützenverein An de Buorg in diesem Jahr kein neues Königspaar proklamieren. Das amtierende Königspaar Sascha und Vera Baum hatte sich im Vorfeld bereit erklärt, die Königswürde in das nächste Jahr weiter zu tragen.

Leider stiegen die Inzidenzzahlen doch wieder relativ früh an, sodass diese Feiern nicht ohne erhebliche Schutzmaßnahmen und nicht mit gutem Gewissen hätten durchgeführt werden können. Also musste das Schützenfest 2021 schweren Herzens abgesagt werden.

Immerhin konnte der Verein zum Schützenfest-Termin am ersten Wochenende im September mit vielen angereisten Schützenbrüdern und deren Familien eine Kranzniederlegung durchführen. Anschließend gab es eine gesellige Runde im Biergarten beim Vereinswirt Stermann, die etwas länger andauerte. Hartgesottene Schützen trafen sich dann noch am Montagmorgen zu Frühschoppen im Biergarten, sodass auch der Schützenfestmontag noch standesgemäß gefeiert werden konnte. Nach den einstimmenden Worten des Vorsitzenden wurden anschließend Wahlen für die Vorstandspositionen durchgeführt.

Aus 2020 standen die Wahlen des Schriftführers und dessen Vertreter an. Rainer Wenning-Künne als Schriftführer und Tobias Pelster als Vertreter wurden von der Generalversammlung einstimmig wiedergewählt.

Für das Jahr 2021 stand dann die Wahl des Kassierers und dessen Vertreter an. Benedikt Schulze Hülshorst als Kassierer und Markus Lindenbaum wurden einstimmig als Vertreter bestätigt.

Es galt auch den Posten des Beisitzers neu zu besetzen. In diesem Jahr gleich zwei Mal, für 2020 und 2021. Als Beisitzer fungieren neben dem verbleibenden Beisitzer Albert Baune, Felix Kemper und Thilo Hangmann, die ebenfalls ohne Gegenstimme gewählt wurden.

Zum Schluss waren auch die Fahnenträger neu zu wählen. Der langjährige Fahnenträger Heinz Storm stand für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Von der Generalversammlung wurden als Fahnenträger Ludger Kemper, Helmut Beckmann, Georg Wenning-Künne und Paulus Hovestadt bestimmt.

Nach Abschluss der Wahl dankte der Vorsitzende Ralf Wieskötter dem seit Jahrzehnten tätigen Fahnenträger Heinz Storm für seine hervorragende Tätigkeit. Die Generalversammlung bestätigte diesen Dank mit langanhaltendem tosendem Applaus.

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