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Gewerbegebiet Altenberge-Süd: FDP nimmt Stellung

Wahlfreiheit für Unternehmer

Altenberge

Die Unternehmer sollten selbst entscheiden, welche ökologischen Aspekte sie berücksichtigen, so Wim Heimbeck, FDP-Mitglied im Bauausschuss.

Von und

In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses wurde auch über die Kriterien entschieden, die künftige Gewerbetreibende beim Bau ihrer Gebäude im Gewerbegebiet Altenberge-Süd berücksichtigen müssen. Foto: mas

Die FDP Altenberge ist zufrieden mit den Ergebnissen des Bauausschusses zum Thema Gewerbegebiet Altenberge-Süd. In der jüngsten Sitzung wurde einstimmig beschlossen, dass die künftigen Gewerbetreibenden ihre Dächer zu 70 Prozent mit einer Photovoltaik-Anlage oder einer Begrünung versehen müssen, wobei auch eine Kombination möglich ist (wir berichteten). „Wir haben uns stark dafür eingesetzt, dass die Unternehmer eine Wahlfreiheit erhalten, wie sie die notwendigen ökologischen Aspekte berücksichtigen“, so Wim Heimbeck, Mitglied des Ausschusses, in einer Pressemitteilung.

Gute Lösung

Zur Vorgeschichte: Der Umweltausschuss hatte zwei Wochen vorher (mit sieben zu sechs Stimmen) denkbar knapp entschieden, dass die Dächer zu 50 Prozent begrünt und zusätzlich zu 40 Prozent mit Solaranlagen ausgestattet werden müssen. Die FDP hatte gegen diesen Antrag gestimmt.

„Auch uns sind die Themen Klimaschutz und Energiewende enorm wichtig“, so Wim Heimbeck. „Man muss aber gleichzeitig auch an die Auswirkungen von zu starren Vorgaben an die Unternehmer denken. Daher konnten wir dem Antrag so nicht zustimmen.“

Alle Fraktionen

Auf Initiative der FDP gab es in der der darauffolgenden Woche ein Treffen mit allen vier Fraktionen, bei dem nach einer gemeinsamen Lösung gesucht wurde. „Es war ein sehr konstruktives Gespräch, in dem alle Standpunkte zusammengetragen wurden“, bilanziert Nils Gilles, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP. „Am Ende sind sich die Fraktionen näher gekommen, sodass es leichter war, im Bauausschuss einen gemeinsamem Antrag zu formulieren, dem alle zustimmen konnten.“ Einzig beim Thema Begrünungspflicht für Bürogebäude war man sich nicht vollends einig, so die Freidemokraten weiter.

Keine starren Vorgaben

Dennoch überwiege das Positive: „Bei allen unterschiedlichen Standpunkten und politischen Richtungen ist es wichtig, dass man gemeinsam nach guten Lösungen sucht, um das Beste für Altenberge zu erreichen“, so Nils Gilles abschließend.

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