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Besondere Ausstellung ab dem 10. März in Hohenhorst

Wale wandern

Altenberge

Ein besonderes Kunstwerk ist ab dem 10. März in Hohenhorst zu sehen. Willi Landsknecht hat es erschaffen.

Willi Landsknecht hat die lebensgroßen Walfluken geschaffen, die ab dem 10. März (Donnerstag) in der Bauerschaft Hohenhorst zu sehen sind. Foto: Gemeinde

Am 10. März (Mittwoch) beginnt in Altenberge eine besondere Ausstellung: Dabei geht es um die Auseinandersetzung zwischen Natur, Zeit, Raum und Mensch, angestiftet von Kunst im öffentlichen Raum, kurzum, um eine Skulptur in der Natur. In Kürze ragen lebensgroße Walfluken (Schwanzflossen von Walen) des Künstlers Willi Landsknecht aus der sanften Münsterländer Landschaft heraus, als gehörten sie dorthin, fügen sich ein in eine Gegend, die vor Jahrmillionen Jahren durch Eis und Wasser zu dem geformt wurde, was sie heute ist. „Endless“ – so beginnt der Titel des Kunstwerks und fährt dann fort mit einem frei zitierten Satz aus Hölderlins Roman „Hyperion“: „Das Meer der Woge des Kornfeldes gleicht.“

Eis und Wasser

Ob die Formen von Landschaft und Meereswogen wirklich so austauschbar sind, können Besucherinnen und Besucher des Münsterlandes nicht nur in Altenberge herausfinden, sondern auch in Bocholt, in Dinxperlo in der Niederlande, in Oelde, Emsdetten und Telgte. In diesen Kommunen tauchen die Wale – unterstützt durch Mittel der regionalen Kulturpolitik und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW – vom 10. März bis zum 3. Oktober auf ihrer Wanderung auf.

Endless

Jeweils sechs Wochen lang sind sie in Feldern, auf Hügeln, in Flussniederungen und Senken zu sehen. Im Wechsel der Jahreszeiten und der Ortschaften werden sie unterschiedliche Bilder erzeugen, immer wieder überraschen, imponieren und zum Nachdenken anregen. „Landsknechts Skulptur vermag es in der freien Landschaft in Kontakt mit jedermann zu treten“, heißt es in der Pressemitteilung zur Ausstellung.

Kornfeld

In Altenberge wird die Wanderskulptur „endless – das Meer den Wogen des Kornfeldes gleicht“ am 10. März um 17 Uhr in Hohenhorst enthüllt. Als Gastredner wird der neue Kulturdezernent der Bezirksregierung Münster, Jan-Christoph Tonigs, erwartet. In den kommenden Wochen wird es dann jeden Freitag zur „Blauen Stunde“ um 18 Uhr ein kleines Programm mit Musik, Lesungen und Bewirtung an den Fluken geben. Auch ein Vortrag des geologischen Dienstes NRW ist geplant. Details zum Kunstprojekt und Programm erfahren Interessierte im Internet.

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