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Landtagsvize zu Besuch

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Altenberge

Eckard Uhlenberg, Landtagsvizepräsident und Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung, sowie die Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking informierten sich in Altenberge über das Vorhaben, Stenings Scheune umzusetzen.

Martin Schildwächter

Landtagsvizepräsident Eckhard Uhlenberg (2.v.l.) und Christina Schulze Föcking informierten sich über die geplante Umsetzung der Scheune. Auskunft gaben Werner Witte (l.) sowie Franz Müllenbeck (r.) und Reinhold Beckmann. Foto: mas

Der Heimatverein hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt – die Umsetzung von Stenings Scheune auf das Gelände am Heimathaus. Anschließend soll dort ein Genealogiezentrum eingerichtet werden. Da sich die Kosten für das Projekt auf rund 475 000 Euro belaufen, müssen viele Geldquellen angezapft werden, um das Projekt zu realisieren. Dazu könnte auch die NRW-Stiftung gehören.

Eckard Uhlenberg, Landtagsvizepräsident und Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung sowie die Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking informierten sich in Altenberge über das Vorhaben. „Die beiden waren ganz begeistert“, freute sich Heimatvereins-Vorsitzender Franz Müllenbeck, der zusammen mit Werner Witte, Leiter Abteilung Ortsgeschichte und Genealogie, das Projekt vorstellte.

Alle Heimatvereine des Kreises Steinfurt sollen künftig einen Online-Zugang zu den gesammelten Daten erhalten. Außerdem soll jedem, der Informationen über seine Vorfahren sucht, in Altenberge Unterstützung angeboten werden. Dafür werden feste Sprechstunden eingerichtet, kündigen Werner Witte und Franz Müllenbeck an. Die Genealogiegruppe, die derzeit aus zwölf Mitarbeitern besteht, arbeitet wie alle Mitglieder des Heimatvereins ehrenamtlich.

Finanzierung durch mehrere Quellen

Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf 475 000 Euro. Im Untergeschoss der Scheune soll unter anderem ein Seminar/Veranstaltungsraum eingerichtet werden (80 Plätze). Hinzu kommen eine kleine Küche sowie Sanitäranlagen und ein Abstellbereich. „Das soll ein Begegnungszentrum werden“, sagt Heimatvereins-Vorsitzender Franz Müllenbeck. Im Obergeschoss wird das Archiv eingerichtet. Hinzu kommen ein Besprechungsraum und ein Arbeitszimmer. Die Finanzierung sieht bislang wie folgt aus: 100 000 Euro (Gemeinde Altenberge, verteilt auf zwei Jahre); 50 000 Euro (Barmittel des Heimatvereins); 25 000 Euro (Zusage von der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kreises Steinfurt) und 50 000 Euro (Firmen-Spenden).

Christina Schulze Föcking und Eckhard Uhlenberg besichtigten die alte Scheune und „waren voll des Lobes über die schon bestehende Anlage des Heimatvereins“, so Müllenbeck weiter. Es soll nunmehr ausgelotet werden, ob und wie eine Förderung des Projektes durch die NRW-Stiftung möglich sein könnte. Dazu ist am 6. Juli in Düsseldorf ein weiterer Gesprächstermin vereinbart worden. Müllenbeck: „Der Heimatverein hofft, dass in absehbarer Zeit mit der Umsetzung und dem Umbau der Scheune begonnen werden kann.“ Bis Ende des Jahres muss die Scheune vom jetzigen Standort abgebaut und wird voraussichtlich zunächst zwischengelagert werden.

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